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Palmer Luckey, der Steve Jobs aller VR-Jünger gab nun indirekt die empfohlenen PC Hardware Systemanforderungen bekannt, die man braucht, um Spaß mit der ersten Oculus Rift Konsumentenversion (CV1) haben zu können.

In einem Reddit Kommentar, in dem er mehrere falsche Gerüchte ausmerzte, gab er bekannt, welche PC Konfiguration man intern bei Oculus VR nutzt. Palmer sagte, dass man keine 10.000 US-Dollar teuren Rechner benutzt um die Demos auf Messen zu zeigen. Vielmehr werden Tiki Gaming PCs im Wert von ca. 2.000 USD der Falcon Northwest PC Manufaktur eingesetzt, die eine Nvidia GTX 980 behausen. Damit ist klar, dass der SLI Modus derzeit nicht von Oculus VR eingesetzt wird, es passt schließlich nur eine Grafikkarte in das Tiki Gehäuse.

“…wir benutzen für alles (auch interne Prototypen) ein regulären Falcon Northwest Tiki, mit einer regulären GTX 980, was auch unser bevorzugtes Rig für Messen ist. Sie kosten ca. 2.000 US-Dollar, nicht 10.000 US-Dollar und sind unter den kleinsten Gaming PCs die man kaufen kann”.

Da sich die wenigsten Europäer diesen bemerkenswert edlen Falcon Northwest Tiki PC besorgen können, habe ich mir gedacht, wir bauen uns einen ähnlichen VR-ready Gaming-PC.

Die Grundkonfiguration des Tiki Mini Towers kommt mit einem Core i5 4950 3.3 GHz Prozessor, 8GB (1866MHz) RAM Speicher, Nvidia Geforce GTX 960 2GB Grafikkarte und einer 256GB SSD daher.

Wenn man die Grafikkarte auf die Nvidia Geforce GTX 980 4GB aufrüstet, spuckt einem der Konfigurationsassistent die stolze Summe von 2.286 US-Dollar, also umgerechnet ca. 2.000 Euro aus.

Gaming PC Virtual Reality, Oculus Rift

  • Netzteil
    SilverStone® 450 Watt SFX
  • Motherboard
    Asus® Z97I Plus
  • CPU
    Intel® Core™ i5 4590 3.3GHz
  • CPU Overclocking
    Kein CPU Overclocking
  • CPU Kühler
    Asetek® Liquid Cooling – Tiki
  • Speicher (RAM)
    1866MHz 2x4GB (8GB) RAM
  • Grafikkarte
    NVIDIA® GeForce® GTX 980 4GB
  • Soundkarte
    On-Board Audio
  • Netzwerk
    On-Board Ethernet
  • Festplatte
    Micron® M600 SSD 256GB
  • Optisches Laufwerk
    Slot-Load DVD Brenner
  • 64-Bit Betriebssystem
    Microsoft® Windows 8.1

 

Da Falcon eher der Mercedes bzw. Porsche unter den PC Herstellern ist, kann man sich ein ähnliches System auch für weniger als 2.000,- EUR zusammenstellen. Hier ist ein Beispiel, das als ordentliches Starterset funktioniert:

Empfohlene PC Komponenten für Oculus Rift CV1

PC-TeilKomponentePreis in €
GehäuseCorsair Carbide Series 300Rca. 80,-
NetzteilCorsair CX Series 750Watt Modularca. 95,-
MainboardAsus H97-PLUS Mainboardca. 100,-
Prozessor (CPU)Intel Core i5-4590 Prozessor; 4x 3,3GHzca. 200,-
CPU-KühlerAlpenföhn "Brocken Eco"ca. 30,-
GrafikkarteMSI GeForce GTX 980 GAMING 4092MBca. 620,-
ArbeitsspeicherHyperX Savage 8GB DDR3-RAM Kitca. 70,-
Optisches LaufwerkSAMSUNG SH-S224DB/BEBE DVD Brennerca. 15,-
HauptfestplatteCrucial interne SSD 256GBca. 110,-
Festplatte 2 (optional)Seagate Barracuda 1TB ST1000DM003ca. 55,-

Als Summe sehen wir also knapp 1.400 Euro. Sehr viel weniger als die ursprünglichen 2.000 Euro, dafür aber auch nicht mehr ganz so sexy. Auf der anderen Seite kann das gesparte Geld gleich wieder in die Rift Consumer Version 1 investiert werden.

Weiteres Sparpotential bietet die Möglichkeit auf eine GTX 970 oder AMD Grafikkarte umzuschwenken. Diese werden zwar von Oculus VR nicht eingesetzt, aber trotzdem unterstützt. AMD ist der VR-Trend sehr wohl bewusst und bietet High-End Grafikkarten mit 8GB RAM (siehe Übersicht an VR-ready Grafikkarten) an.

Aufgrund der Aussagen, dass der Rift Prototyp Crescent Bay der ersten finalen Version sehr ähnlich sein soll, kann man sich sehr sicher sein, dass eine High-End Grafikkarte und ein vernünftiger PC ausreichen werden, um eine gute VR-Erfahrung abzuliefern.

Update:

Mittlerweile stehen die offiziellen Systemvorraussetzungen für die Rift Datenbrille. Näheres findet ihr hier im Newspost.

 

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Lee
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Lee

Man muss bedenken, dass die CV wohl frühestens in einem halben Jahr auf dem Markt sein wird, bis dahin gibt es eine neue Genaration Grafikkarten sowohl von Nvidia als auch AMD. Das heißt die Preise werden deutlich sinken. Gleiches gild auch für die restliche Hardware. Ich schätze man wird für Grafikkarte, Prozessor und Mainboard maximal 500€ ausgeben müssen um ein… Weiterlesen »