Dlodlo V1

Auf der IFA 2016 war auch dlodlo vor Ort und hat seine Dlodlo V1 VR-Brille vorgeführt. Die Brille soll die leichteste VR-Brille auf dem Markt werden und dennoch zu überzeugen wissen. Ob der Plan aufgeht?

Dlodlo V1 ausprobiert

Dlodlo V1 2

Das Dlodlo V1 Headset hat ein sehr eigenes Design. Die Gestaltung ist sicherlich nicht etwas für jedermann. Doch auch wenn man den Formfaktor liebt, treten leider durch das Design auch einige Probleme auf, die sofort nach dem Aufsetzen auffallen. Es fällt viel Licht von unten herein, die VR-Brille saß zu keinem Zeitpunkt nur ansatzweise sicher auf der Nase und auf Positional Tracking verzichtet das Headset derzeit ganz.

Positiv ist aber zu sagen, dass der Bildeindruck ganz in Ordnung ist. Er kann zwar nicht nicht mit der HTC Vive oder der Oculus Rift mithalten, aber theoretisch könnte man damit leben. Auch das verbaute Display sorgt dafür, dass man kaum Pixel erkennen kann und bietet ein Field of View von 105 Grad. Leider ist der Komfort aber so miserabel, dass die VR-Erfahrung absolut keinen Spaß gebracht hatte. Außerdem hatte das Team auch keine besondere Erfahrung im Gepäck, sondern zeigte verschiedene 360 Grad Aufnahmen. Schade! In der Theorie klang das Prinzip der Brille doch recht spannend.

Somit hat das Dlodlo V1 uns in erster Linie enttäuscht und wir glauben nicht daran, dass dieses Konzept in der aktuellen Form funktionieren wird. Falls ihr also mit dem Virtual Reality Headset geliebäugelt habt, dann solltet ihr diese Entscheidung besser überdenken. Aktuell sieht die VR-Brille vielversprechender aus, auch von den Daten her, als sie in Wirklichkeit ist. Ganz nachvollziehen können wir leider nicht, warum ein solches Headset in das Programm aufgenommen wird und verkauft werden soll, wenn es doch offensichtliche Schwächen hat, die niemand übersehen kann.

 

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