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Wie auf China.org.cn zu lesen ist, sollen 90% der neuen Virtual Reality Startups in China bereits pleite sein. Doch ist dies ein schlechtes Zeichen für die Virtual Reality Industrie?

90% der VR Unternehmen in China sind pleite

Das Startups keinen Erfolg haben müssen, ist kein neues Phänomen. Laut einem Forbes Artikel aus dem Jahr 2015 scheitern ca. 90% aller Startups und die Gründe hierfür sind vielfältig. Vom VR Kuchen wurden natürlich auch sehr viele Gründer magisch angezogen, denn der Markt schien sehr verlockend. Deshalb begannen im Jahr 2015 auch 200-300 Unternehmen mit der Entwicklung und Herstellung eigener Virtual Reality Headsets. Durchsetzen konnten sich aber nur ca. 10 Hersteller, die noch aktiv an neuen Headsets öffentlich arbeiten. Doch auch unter diesen 10 Unternehmen sind Namen wir AlfaReal, Miido und Storm Magic, die deutlich die Erwartungen zurückschrauben mussten.

Die Entwicklung von VR Headsets und Komponenten ist kein einfaches Unterfangen und die wenigsten kleineren Hersteller sind dieser Aufgabe gewachsen. Wer keine besonderen Innovationen in sein Produkt bringt und qualitativ nicht an die Vive, Rift oder Gear VR heranreicht, der erhält aktuell kaum Aufmerksamkeit. Dennoch ist Virtual Reality in China nicht auf einem absteigenden Ast. VR Arcade Hallen sprießen in China aus dem Boden und auch HTC treibt das Arcade Geschäft in China voran. In diesem Bereich ist noch Luft nach oben und VR Arcades könnten für Konsumenten und Unternehmen sehr attraktiv werden.

CtrlV Arcade

Virtual Reality steht also nicht vor dem Untergang, doch aktuell bietet der Markt wenig Platz für Produkte, die gewisse Standards nicht erfüllen. Während man auch mit einem schlechten Monitor arbeiten kann, so kann man mit einem schlechten VR Headset nicht spielen.

Es bleibt auch spannend, wie sich das Fove 0 Headset im Vergleich zur Konkurrenz schlagen wird. HTC, Sony und Samsung besitzen viele Jahre Erfahrung in der Herstellung und im Vertrieb von Produkten und gegen diese Namen als unbekanntes Unternehmen anzutreten, wird nicht einfach.

(Quelle: VR Scout)

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osyres
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osyres

Ist doch irgendwie logisch oder ? oculus und htc sind allen so weit voraus hierbei geht es nicht nur um hardware sondern auch um software. Mich erinnert das an nvidia und ati

Balmung
Mitglied

Viele glaubten halt das VR leichter umzusetzen sei und sind daran gescheitert. Das ist übrigens auch nichts ungewöhnliches, viele solcher StartUps, unabhängig von VR, scheitern gerade weil sie die Entwicklungs- und Herstellungskosten deutlich unterschätzt haben. Diesen fehlt es oft schlicht an notwendigem Grundwissen und stolpern dann über lauter kleine Kostenpunkte, die sie nie auf der Rechnung hatten.