Waba HTC Vive

Mit Waba kommt das Tamagotchi aus den 90er Jahren zurück in die virtuelle Neuzeit, um von euch ordentlich geknuddelt, gestreichelt und unterhalten zu werden. Wir haben einen Blick auf die niedliche Welt vom günstigen Early-Access-Titel geworfen und einmal genauer betrachtet, ob sich eine digitale Freundschaft mit dem blauen Fellknäuel lohnt.

Waba – Wenig los in Wabbelhausen

Nach dem erstmaligen Start von Waba fielen mir folgende Dinge sofort auf: Waba ist extrem süß, das Verformen und Streicheln mit dem Controller fühlt sich großartig an und ich hatte keine Ahnung, was ich eigentlich tun sollte. Also auf die Basics besinnen und einmal betrachten, was ich in der kurzen Einführung gelernt habe. Ich wusste, dass ich ein kleines Inventar an der linken Hand besitze. Fix geöffnet zeigen sich mir drei unterschiedliche Welten, in die ich den blauen Begleiter entführen kann.

Waba Interaction

Eine der Welten dient zum Schlafen, eine dient zum Füttern und eine dient zum Spielen. Was Waba aber gerade für Bedürfnisse hat, wurde mir nicht wirklich klar. Ohnehin gibt es in jedem Raum nur eine mögliche Aktivität, wodurch ihr nach vier Minuten froh seid, dass der euch der pflegebedürftige Blob nicht weiter nervt und am Ball halten will.

Fazit

Waba Oculus Rift

Aktuell befindet sich Waba noch im Early Access und ist für knapp vier Euro auf Steam nicht besonders teuer. Das virtuelle Haustier ist extrem toll gestaltet, die Verformung spannend umgesetzt und trotzdem scheint uns der Preis nicht gerechtfertigt. Derzeit ist der VR-Titel nicht mehr als eine Tech-Demo und man muss wirklich an die Arbeit der Entwickler glauben. Wer einen ausgereifteren virtuellen Spielgefährten sucht, der sollte derzeit lieber ein Auge auf Konrad The Kitten werfen.

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