VR Tunnelling Pro

Motion Sickness in VR kann immer noch ein Problem sein und ist mit der Übelkeit auf Schiffen oder im Auto verwandt. Einige Tipps können zwar helfen, jedoch sind auch die Entwickler gefragt. Diese können schon bald auf das Plug-in VR Tunnelling Pro (VRTP) für die Spielentwicklungs-Umgebung Unity zurückgreifen, das von den Machern von Sublevel Zero Redux stammt.

VR Tunnelling Pro soll Motion Sickness in VR reduzieren

Das Unity-Plug-in VR Tunnelling Pro – abgekürzt VRTP – soll Entwicklern Werkzeuge zur Verfügung stellen, um Spieler vor Übelkeit in der virtuellen Realität zu bewahren. Das Wörtchen Tunnelling verweist dabei schon auf den Hauptansatz der Entwickler: Mit der Erweiterung lässt sich die Sicht an den Rändern kontrollieren. Neben einem Fokusbereich nehmen wir in einem weiten Sichtfeld Ränder wahr. Unstimmigkeiten fallen dort besonders auf, beispielsweise wenn man sich nicht bewegt, die Umgebung aber schnell an einem vorbeizieht. Auch die Seekrankheit entsteht durch gegensätzliche Bewegungen, die nicht zueinander passen.

VR Tunnelling Pro

Um das Problem zu lösen, kann VR Tunnelling Pro die Umgebung beispielsweise verwaschen oder gegen ein statisches Bild austauschen. Letzteres gibt dem Anwender Halt und reduziert die Gefahr von Motion Sickness. Das nach eigenen Worten winzige Indie-Studio Sigtrap Games hat das Plug-in für sein erstes VR-Spiel Sublevel Zero Redux entwickelt und verwendet. Das Action-Game ist via Steam erhältlich.

Das Plug-in VR Tunnelling Pro unterstützt via Unity so gut wie alle VR-Brillen wie HTC Vive, Oculus Rift, Game Gear, Daydream und PlayStation VR und soll „schon bald“ im Asset Store der Entwicklungsumgebung auftauchen. Die Webseite zu VRTP findest du hier.

(Quelle: Sigtrap Games, via VR Focus)

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e1337eweazelAndreasRobert Letzte Kommentartoren
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Robert
Gast

Danke, netter Hinweis für Entwickler. Man sollte nur daran denken, das ganze auch auf Seiten des Nutzers abschaltbar zu machen.

Hab das Tunnelling zum Beispiel bei Lucid Trips ursprünglich als Bug aufgefasst ;)

e1337eweazel
Gast
e1337eweazel

Die armen Säue die es brauchen …
Ich bin froh, dass ich nicht darunter leide und hoffe das solche Techniken jetzt nicht zum Standard für Spiele werden. Optional ist hier das Stichwort. Wird es hingegen als festen Bestandteil integriert, wäre dies für mich immer ein Nichtkaufsargument.

Andreas
Mitglied

Ich sehe da mehr Gefahr, als Chance für die vr Games… Wenn das ganze nicht konfiguriert bzw. abgeschaltet werden kann. Dirt rally für psvr ist so ein Fall…. Das die schwarzen Gesichtsfeld – Eingrenzung ( mir fällt gerade das korrekte Wort dafür nicht ein) bereits eingeblendet wird wenn das virtuelle Fahrzeug ins schlingern gerät… Und man eben genau dann wegen… Weiterlesen »