Der schwedische Robotics Spezialist Gleechi arbeitetet an einen System, welches Entwicklern die Möglichkeit geben soll, die Handbewegungen beim Greifen von Objekten deutlich realistischer zu gestalten.

VirtualGrasp

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Zum Ende des Jahres werden alle großen Virtual Reality Systeme mit einem Motion Controller ausgestattet sein. Die Oculus Touch Controller werden spätestens im November erwartet, PlayStation VR erscheint am 13. Oktober und die HTC Vive ist schon lange auf dem Markt. Doch aktuell haben diese Systeme noch ein Problem: Das Greifen von Objekte sieht häufig noch nicht wirklich überzeugend aus. Dadurch wirkt das Festhalten von Objekten teilweise nicht realistisch und es kann die Immersion stören.

Das Problem ist, dass man jedes Objekt anders greift. Dies hängt vom möglichen Gebrauch des Objektes und von der Dicke des Objektes ab. Wir halten also ein Glas mit Wasser anders, als wir ein Weinglas halten.

Gleechi sagt diesem Problem den Kampf an. Das Unternehmen bringt 8 Jahre Erfahrung im Bereich Robotics mit und kennt sich daher mit dem Greifen von Objekten sehr gut aus. Mit VirtualGrasp soll es nicht mehr nötig sein, für jedes Objekt eine aufwendige Animation zu gestalten. Durch gewissen Algorithmen und der Analyse der physikalischen Eigenschaften eines virtuellen Objektes, sollen die Informationen für das Greifen von den virtuellen Gegenständen errechnet werden.

Aktuell befindet sich die Software noch in einem frühen Stadium, doch die ersten Eindrücke versprechen bereits eine hervorragende Lösung. Natürlich wird nicht jede Anwendung von dem neuen Prinzip profitieren, aber VirtualGrasp könnte ein wichtiger Schritt für Virtual Reality sein.

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