Anzahl an Vorbestellungen der Rift

Planungssicherheit ist manchmal etwas schönes und manchmal eher langweilig. Viele Entwickler wünschen sich aber, dass sie wissen, auf was sie sich beim Entwickeln für die Rift einlassen. Ohne die  Vorbestellerzahlen zu kennen ist es schwierig eine Idee davon zu bekommen, wie viele Exemplare der eigenen Software man theoretisch an den Endkunden bringen könnte. Oculus und Valve hüllen sich bei den Zahlen für die Rift und Vive jedoch in Schweigen. Palmer Luckey gibt es auf Reddit aber einen vagen Hinweis auf die Anzahl der Vorbestellungen der Rift VR-Brillen. Diese Zahl ist aber mit sehr viel Vorsicht zu genießen und wir gehen nicht davon aus, dass diese zu 100% stimmt. Ganz ohne Hintergrund kann der Hinweis aber auch nicht sein, da Palmer Luckey schließlich die Zahlen kennen wird.

Anzahl der Oculus Rift Vorbestellungen

Wie bereits erwähnt nennt Palmer Luckey keine genau Zahl. Der Hinweis ist aber relativ deutlich und sagt uns zumindest, wie viele Exemplare der Rift Oculus im Juli ausliefern kann. Auf einen Reddit-Kommentar der vermutet, dass die Rift sicher 50.000 Vorbesteller an die HTC Vive (wegen der Room-Scale Problematik) verloren hätte, sagt Luckey, dass sie dann halt bis Ende Juli und nicht bis Mitte Juli ausverkauft wären.

PrancingPeach: I’d wager Oculus has lost 50k+ sales from this minimum

palmerluckey: Oh no, we might be sold out till late July instead of sold out to mid July!

[Quelle: Reddit]

Dies sagt eigentlich aus, dass Oculus im Juli 100.000 Rifts verschicken kann. Wenn wir von dieser Anzahl ausgehen, dann sollte Oculus auch im Juni, Mai und im April 100.000 Rifts auslieferen können + die Rifts am 28. März. Somit könnte die Anzahl an Vorbestellungen irgendwo bei 350.000+ Vorbestellungen liegen. Bei dieser Rechnung geht man aber davon aus, dass Oculus in jedem Monat die gleiche Anzahl produzieren und ausliefern kann und das muss nicht der Fall sein. Außerdem klingt die Aussage von Palmer Luckey auch eher nach einer trotzigen Reaktion als auf einen gewollten Hinweis mit fundierten Zahlen im Hintergrund. Wir raten daher nicht zu viel auf die Korrektheit dieser Daten zu setzen.

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Moisty
Moisty
4 Jahre her

Das “Oh no” ist sicherlich als Verneinung der Zahl 50.000 gedacht. Die Aussage wäre dann als “Es geht nicht um 50.000 Stück, sondern nur um eine halbe Monatsproduktion” zu verstehen. Da es zudem bei neuen Technologieprodukten eher üblich ist, die Produktion im Laufe der Zeit hochzufahren (in dem Maße, in dem eine stabile Fertigungsqualität sichergestellt werden kann), würde ich auch nicht von gleichbleibenden Mengen ab Anfang April ausgehen.

Ich würde also von viel weniger als 350.000 Vorbestellungen ausgehen. Das ganz große Geschäft kommt dann erst noch, wenn die Headsets auch über die üblichen Vertriebswege angeboten werden.

Tris
Tris
4 Jahre her
Reply to  Moisty

Es ist wie bei allen Herstellern… die sagen “läuft zufriedenstellend” … nennen aber keine Zahlen. Im Umkehrschluss bedeutet das… es läuft schlecht. Sehr schlecht. Denn wenn es so grandios laufen würde, dann schmücken sich die Hersteller damit sehr eindeutig und sehr schnell.

Das hat man bei Microsoft gesehen, die keine XBox One Zahlen nennen wollen. Grund: verkaufte Einheiten: PS4 45.000, XBox One 20.000

Die Zahlen von der Xbox One musste man von Marktanalysten erfahren, Sony hat die Zahl 45.000 selbst herausgegeben.

Das Gleiche sieht man bei Apple… deren Uhren-Verkauf auch nicht so toll läuft. Da nennt Apple auch keine Zahlen.