Star Wars von Lenovo und Disney

[Update] Kleine Updates erhalten das Interesse: Für die Anwendung zum AR-Set Star Wars: Jedi Challenge hat Lenovo ein erstes größeres Update veröffentlicht, das neue Inhalte bereitstellt. Beispielsweise kann man mit dem Lichtschwert in einem Duell erstmals gegen zwei Feinde gleichzeitig antreten. Der Strategische Kampf erhält drei neue Level, außerdem haben AT-M6 Walker ihren Auftritt. Der Aussault Mode hält neue Level und Gegner bereit. Zudem werden Spieler jetzt mit süßen Porgs in der Augmented Reality belohnt. Eine kleine Preissenkung gibt es auch: Ursprünglich kostete das AR-Set hierzulande knapp 300 Euro, im Moment kann man Star Wars: Jedi Challenge für 250 Euro auf Amazon erwerben.

Originalmeldung vom 21. Dezember 2017:

Pünktlich zum Filmstart von Star Wars: Die letzten Jedi haben wir die Star Wars: Jedi Challenge von Lenovo etwas genauer unter die Lupe genommen und für euch im VR-Nerds-Test ausprobiert.

Star Wars: Jedi Challenge im Test

Die Star Wars: Jedi Challenge bietet euch die Möglichkeit, per AR-Brille in die Welt von Star Wars in drei verschiedenen Spielmodi einzutauchen. Das Paket enthält einen Controller im Lichtschwertstil, eine Lenovo Mirage-ARBrille für Smartphones sowie einen Peilsender. Außerdem die nötigen Adapter und Ladegeräte.

Das Tracking funktioniert per Peilsender, der die Brille bis zu einer Distanz von 1 bis zu 1,5 Meter erfasst. Wir empfehlen eine große Spielfläche, um die Projektion der Charaktere auf Gegenständen zu vermeiden.

Star-Wars-Jedi-Challenge-Lenovo

Per Download holt ihr euch die dazugehörige App, die aktuell drei Spiele umfasst. Im Challenge-Modus nutzt ihr euren Lichtschwert-Controller, um gegen Wellen von Droiden eure Fechtkünste zu beweisen. Dabei dürft ihr nicht nur zuschlagen, sondern auch feindliche Laserschüsse abwehren und zurückwerfen. Dabei hängt das optische Tracking bei schnellen Bewegungen mit dem Lichtschwert etwas nach, was die Immersion und das Spielgefühl leicht trübt.

Star-Wars-Jedi-Challenge-Lenovo

Im zweiten Modus, dem Strategischen Kampf, dürft ihr in einer Art Tower-Defense-Modus verschiedene Missionen erfüllen. Per Scrollbar wählt ihr eure Einheiten aus, um diese auf dem Schlachtfeld zu platzieren. Die Einheiten agieren daraufhin selbstständig und benötigen keine weiteren Kommandos. Im Spielverlauf schaltet ihr neue Truppen und Türme frei, die mit speziellen Fähigkeiten glänzen. Friedrich war im Test von den Animationen und Modellen begeistert, die für Mobile-Verhältnisse durchaus überzeugen.

Star-Wars-Jedi-Challenge-Lenovo

Der letzte Modus ist das Holoschach, das jedem Fan des Star Wars-Franchise ein Begriff sein sollte. Dabei handelt es sich um kein klassisches Schachspiel, sondern um eine Art Tabletop-Game, in dem ihr eure verschiedenen Einheiten auf dem Feld platziert. Diese besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, Eigenschaften und Lebenspunkte und kämpfen letztlich gegen die Kreaturen eures Kontrahenten. In diversen Leveln steigt dabei der Schwierigkeitsgrad stetig an.

Das Fazit von Chris und Friedrich beläuft sich letztlich auf eine nette Spielerei für das Smartphone, die jedoch nicht mit den verbreiteten PC- oder Konsolen-Brillen mithalten kann. Das wäre auch unter diesen Umständen in Ordnung, würde sich der Preis nicht auf saftige 300 Euro belaufen. Die Kosten sind zwar für die beiliegende Hardware gerechtfertigt, jedoch für nur drei AR-Spiele und fehlende Innovationen in der Technik nicht mehr zeitgemäß.

Dennoch ist es ein nettes Gimmick für echte Star Wars-Fans und kann unter dem Weihnachtsbaum bei einer speziellen Zielgruppe für leuchtende Augen sorgen.

Star Wars: Jedi Challenge ist für 299 Euro auf Amazon erhältlich. Zum Spielen benötigt ihr ein kompatibles Smartphone. Dazu zählen das Samsung Galaxy S7, Galaxy S7 Edge, Galaxy S8, iPhone ab der 6. Generation, Google Pixel, Pixel XL, und Moto Z2. 

Wenn ihr weitere Spieletests sehen möchtet, dann schaut doch mal auf unserem VR Nerds Youtube Kanal vorbei.

(Quellen: VR Nerds Youtube)

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red

Naja für wirkliche Fans…
Hab auch schon von Leuten gehört deren Wohnung aussieht wie die Enterprise.
Hoffentlich schließen die Käufer dadurch aber keinen Rückschluß auf die größere VR Hardware.