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Das Jahr neigt sich dem Ende und es scheint so, dass Virtual Reality immer näher rückt. Nicht nur die Veröffentlichung von Samsungs VR-Brillen Adapter Gear VR, auch die Tatsache, dass es fast täglich Nachrichten zum Thema VR gibt, sprechen dafür voller Vorfreude ins Jahr 2015 zu blicken.

Dennoch hört man aus Industriekreisen immer noch, dass man das „Problem“ des VR-Eingabegerätes noch nicht gelöst hat. Während Oculus VR sich mit der Akquise von Firmen mit eindeutigem Know-How weiter in das Thema vordringt und uns in Zukunft wohl ein VR-Controller Konzept vorstellen wird, arbeitet auch Sony für seine PS4 VR-Brille mit dem Codenamen Project Morpheus an Konzepten.

Force Feedback interessant für Project Morpheus

Dr. Richard Marks von Sony Computer Entertainment gab während einer Diskussionsrunde beim Playstation Experience Event in Las Vegas bekannt, dass „wenn man nur bei der [Kopf-]bewegung aufhört, ist es immer noch VR ist, man hat jedoch keine Möglichkeit die Welt um einen herum zu beeinflussen. Vielleicht kann man auch mit dem Kopf interagieren, aber ansonsten fühlt man sich in seinen Möglichkeiten etwas limitiert und besonders Gamer wollen gewöhnlich mehr als das.“

Marks weiter: „Und das ist genau der Punkt an dem sich viele der neuen Technologien bemerkbar machen, wie man mit der Welt interagiert. Wir haben schon einige Möglichkeiten mit dem neuen DualShock 4 oder den PlayStation Move Motion-Controllern, aber wir wollen mehr als das, was jetzt schon möglich ist. Force Feedback ist da eine Technik die die Interaktionserfahrung sehr gut verbessern kann.

Eye-Tracking eine anspruchsvolle Angelegenheit

Sony Computer Entertainment London Studio’s David Ranyard führt hierzu an, dass sein Studio in die Möglichkeiten geschaut hat, wie man allein durch ein „umhergucken“ das Spiel steuern kann. „Man kann es mit Headtracking machen, aber dann gibt es noch weitaus anspruchsvollere Methoden wie das Eye-Tracking. Wie ich schon sagte, in einem Gespräch mit einem Charakter, wenn dieser zu einem sagt, ‚Sieh mich an wenn ich mit Dir rede…‘ so etwas gab es noch in keinem Spiel zuvor.

Ich bin kein Freund von zu viel Equipment“, so Marks weiter. „Ich wünsche mir eine einfache rein, einfache raus Erfahrung. Unser Fokus lag deshalb immer darauf den Playstation Gamer so wenig Hardware wie möglich tragen zu lassen. Controller sind da toll, weil man sie einfach hinlegen kann, wenn man fertig ist, nicht wahr!? Wir wünschen uns einen Weg mit der geringsten Belastung für den Spieler. Also schauen wir uns Force Feedback Technologien an die entweder in Controller integriert sind, oder sehr einfach zu tragen sind, man sie also schnell wieder ablegen kann, nicht so wie beim Rasenmähermann.

Hand-Tracking mit Kamera

Es gibt zudem auch sehr interessante Forschung, die sich mit der Hand Erkennung mit Kameras befasst, bei der man gar nix tragen braucht und man kann seine eigenen Hände in der Virtuellen Realität sehen, was sehr überwältigend ist“, beendete er seine Ausführungen.

Ob wir eines der angesprochenen Konzepte auch für die Playstation 4 und das VR-Headset Project Morpheus sehen werden, bleibt abzuwarten. Bisher ist auch unbekannt, wann das Gerät an sich veröffentlicht wird. VR-Nerds wird Sonys weitere Schritte auch im Jahr 2015 weiter verfolgen.

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