Samsung Rink auf der CES 2016

Wir hatten bereits im Vorfeld der diesjährigen CES über Samsung Rink berichtet. Jetzt ist Samsung Rink auf der CES 2016 und es treffen die ersten Hands-On Berichte zum neuen Steuerungskonzept von Samsung ein und diese lesen sich recht gut. Außerdem lernen wir mehr über die verbaute Technik.

Samsung Rink auf der CES 2016 – Neue Informationen zur Hardware

Samsung Rink und Gear VR vor der CES 2016

Quelle: Samsung

Samsung Rink ist nicht wie vermutet nur mit der Gear VR von Samsung verwendbar. Das Eingabegerät funktioniert mit allen Headsets, welche ein Smartphone verwenden. Ihr könntet Samsung Rink also auch mit dem Google Cardboard benutzen, wenn euer Smartphone Bluetooth hat. Das sollte aktuell jedes Smartphone besitzen. Außerdem gibt es kein optisches System für die Erkennung der Bewegungen. Die Controller besitzen verschiedene Sensoren und die Bewegungen wird mittels magnetischer Felder erkannt. Ein sehr leichter Transmitter wird dazu auf dem Headset angebracht welcher magnetische Signale an die Empfängerspulen in den Controllern sendet. Durch die Entfernung zum Transmitter kann anschließend die Position bestimmt werden. Da der Transmitter unabhängig vom Smartphone arbeitet, sollen die Ressourcen des Smartphones nicht belastet werden. Die maximale Entfernung beträgt aktuell nur einen Meter. Durch diese Technik werden eure Hände demnach auch getrackt, wenn sie sich hinter eurem Kopf befinden und nicht im Sichtfeld sind.

Samsung Rink trackt außerdem eure Finger. Dies geschieht über Infrarot Sensoren, welche in den zwei Controllern selbst sitzen.

Im folgenden Video könnt ihr UploadVR beim Ausprobieren des neuen Steuerungskonzeptes von Samsung zuschauen:

Aktuell leidet das System noch unter ein paar Problemen. Besonders die aktuelle Reichweite ist ein Problem, da ein Meter beim Austrecken der Arme wohl nicht ausreicht. Zu beachten ist auch, dass Samsung mit Rink einen Prototypen zeigt, der auch mehr oder weniger ein Experiment ist. Ob diese Technik in naher Zukunft veröffentlicht wird, steht in den Sternen. Aktuell ist nicht klar, wie hoch die Kosten für einen solchen Controller und dessen Produktion wären. Samsung zeigt aber eindrucksvoll, dass mobile VR noch eine schöne Zukunft vor sich haben könnte.

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