Samsung arbeitet an einem Standalone VR-Headset

Wie Variety berichtet, arbeitet Samsung an einem Standalone VR-Headset. Angeblich soll das noch geheime VR-Headset von Samsung Positional Tracking beherrschen, also nicht nur die Rotationsbewegungen sondern auch die Kopfbewegungen im Raum erfassen. Dies könnte Mobile-VR zu einer ähnlich komfortablen VR-Erfahrung machen, wie es die Oculus Rift oder HTC Vive bieten, wenn auch mit deutlich abgespeckterer Grafik.

Samsung arbeitet an einem Standalone VR-Headset

Samsung Rink und Gear VR vor der CES 2016

Samsung Rink für die Gear VR || Quelle: Samsung

Injong Rhee, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Software und Services, sagte auf der Developer Konferenz von Samsung gegenüber Variety, dass das Unternehmen sowohl an kabellosen als auch an autarken Headsets arbeite. Diese Headsets müssen laut Rhee nicht mit einem Smartphone verbunden werden und somit sollte es sich zum einen um eine VR-Brille handeln, welche die komplette Technik integriert hat und zum anderen um ein VR-HMD, welches kabellos die Daten von einem Computer übertragen bekommt.

Außerdem forsche man an Hand- und Gestenerkennung für die nächste Generation von VR-Headsets. Diese Forschung präsentierte Samsung mit Rink bereits zum Beginn des Jahres. Auch wenn solche Entwicklungen diverse Träume schüren, sollte man nicht auf ein marktreifes Produkt in diesem Jahr hoffen. Rhee sagt, dass es noch ein paar Jahre dauern wird, bis man ein VR-Headset mit diesen Features von Samsung sehen wird. In der Zwischenzeit setzt Samsung voll und ganz auf die Gear VR.

Derzeit hat Gear VR Priorität

Dies ist auch nicht verwunderlich, da Samsung erst vor 6 Monaten die erste Gear VR für Konsumenten veröffentlicht hat. Aktuell versucht man das Headset bestmöglich zu verbreiten und guten Content zur Verfügung zu stellen. Mit der Release von Minecraft für die Gear VR zeigt Samsung, dass die aktuelle Generation noch lange noch lange Bestand haben soll. Außerdem bietet Samsung ab morgen die Gear 360 in ausgewählten Ländern zum Bestellen an und gibt somit dem normalen Konsumenten die Möglichkeit, eigenen 360 Grad Videos aufzuzeichnen und bereitzustellen.

[Quelle: Variety]

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