CyberSnake-Lucas-Rizzotto-Microsoft-Hololens-Mixed-Reality

Der Entwickler Lucas Rizzotto sorgte bereits mit seiner ersten App MyLab für Aufsehen. Nun erstellte er mit CyberSnake einen Reboot des Computerspielklassikers Snake als Mixed Reality Spiel für die Microsoft HoloLens. Das Spiel ist inspiriert vom Original 2-D-Arcadespiel mit dem Unterschied, dass die neue Version in der First Person Perspektive gespielt wird.

Der Arcadeklassiker Snake

Der Originaltitel Snake schaffte es auf diverse Plattformen. So startete das Spiel in Arcadehallen unter dem Titel Blockade in den 70er Jahren und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu vielen unterschiedlichen Versionen. Eine der verbreitetsten Versionen von Snake fand man in den 90er Jahren auf vielen Nokia Mobiltelefonen, womit sich zahlreiche Handybesitzer die Zeit vertrieben. Das Hauptziel des Spiels war das Sammeln von zufällig erscheinenden pixelförmigen Happen. Die Schwierigkeit dabei bestand darin nicht in den eigenen Schlangenkörper zu kollidieren. Der Schwanz der Schlange wurde mit jedem weiteren Happen länger, was den Schwierigkeitsgrad über die Zeit erhöhte.

CyberSnake: Snake in der Mixed Reality

Die neue Version CyberSnake knüpft an das grundlegende Spielsystem an. Dennoch gibt es einige Änderungen, denn das Spiel wird wesentlich innovativer. Der Spieler trägt die HoloLens und übernimmt die Rolle der Schlange aus First-Person-Perspektive. Dabei läuft man in der realen Welt umher und sammelt sogenannte CyberBurger mit dem Mund. Durch das Futtern der virtuellen Burger wächst natürlich auch ein virtueller Schwanz. Die HoloLens merkt sich die Position des erstellten virtuellen Schwanzes im 3-dimensionalen Raum und stellt diesen weiterhin dar, auch wenn der Spieler nicht darauf blickt. Selbstverständlich wird das Ausweichen dadurch umso schwieriger.

Zusätzlich gibt es verschiedene Power-ups, die bei geschickter strategischer Anwendung nahe liegende Burger einsammeln oder Teile des virtuellen Schwanzes entfernen. Laut dem Entwickler kann man über den Schwanz springen, darunter hindurch kriechen oder sogar mit dem Körper hindurch laufen, solange man ihn nicht mit dem Kopf berührt. Des Weiteren erkennt das Spiel verschiedene Objekte, wie z. B. ein Sofa innerhalb des Spielfelds und kann dieses von anderen Objekten, wie einem Tisch unterschieden. Daher erstellt es die Burger so, dass der Spieler über ungefährliche Objekte steigen kann, jedoch nicht an Positionen, in denen er gezwungen ist auf einen Schrank oder Ähnliches zu klettern.

Wer hätte nicht Spaß daran einen Klassiker wie Snake in neuem Gewand in der Mixed Reality, zu spielen? Wir dürfen hoffen, dass Lucas Rizzotto weitere geniale Apps entwickelt.

(Quelle: RoadtoVR)

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