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Falls ihr noch keine PlayStation 4 habt, dann hat euch Sony gestern vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Das PlayStation VR Headset, welches super mit der PlayStation 4 funktioniert, erscheint am 13. Oktober. Die PlayStation 4 Pro erscheint aber erst im November und kann derzeit bei Amazon vorbestellt werden. Was soll man als VR-Nerd jetzt machen?

PlayStation 4 kaufen oder auf PlayStation 4 Pro warten?

Sony verspricht mit der PlayStation 4 Pro eine Konsole, die eine doppelt so gute Grafikleistung liefern soll, wie es aktuell die PlayStation 4 tut. Auch der Prozessor ist um einiges flotter und der Speicher wurde auch auf einen Standard von 1 TB angehoben. Zudem kann die PlayStation 4 Pro 4K und HDR (ein HDR-Update wird auch für die PlayStation 4 veröffentlicht).

Hier die technischen Daten der PlayStation 4 Pro

Product Name Playstation 4 Pro
Farbe Jet Black
Produkt Code CUH-7000 Serie
Unverbindliche Preisempfehlung 399 Euro
Hauptprozessor single-chip custom processor

CPU: x86-64 AMD “Jaguar”, 6 cores

GPU: 4.20 TFLOPS, AMD Radeon basierte Grafik-Engine

Arbeitsspeicher GDDR5 8GB
Festplattengröße 1 TB
Abmessungen 295 x 55 x 327 mm (Länge mal Breite mal Höhe)
Gewicht ca. 3,3 kg
Laufwerke BD x 6 CAV

DVD x 8 CAV

Input/Output Super-Speed USB (USB 3.1 Gen.1) port x 3

AUX port x 1

Netzwerk Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX 1000BASE-T)x1

IEEE 802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth 4.0 (LE)

Netzteil AC 100V, 50/60Hz
Stromverbrauch max. 310W
Betriebstemperatur 5°C – 35°C
AV output HDMI out port (unterstützt 4K/HDR)

DIGITAL OUT (OPTICAL) port

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob man sich eine PlayStation 4 kauft und dann eine PlayStation 4 Pro, ob man wartet bis die PlayStation 4 Pro erscheint, oder ob man seine derzeitige PlayStation 4 verkaufen sollte, wenn die PlayStation 4 Pro erhältlich ist.

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Sony hat auf dem gestrigen Event gesagt, dass bei Virtual Reality die Auflösung von Spielen steigen und die Framerate höher sein kann. Außerdem könnten Spiele theoretisch neue optische Verbesserungen bekommen. Interessant ist der Punkt mit der Auflösung. Aktuell scheinen (laut diversen Stimmen aus dem Untergrund) einige Anwendung für die PS 4 nicht auf der höchstmöglichen Auflösung des Headsets zu laufen. Diesen “Trick” können Entwickler anwenden, um die nötigen 60 FPS zu erreichen. Dies könnte bedeuten, dass einige Anwendungen mit der PlayStation 4 Pro in bestmöglicher Auflösung laufen, während sie auf der PlayStation 4 dies nicht tun. Die Auflösung hat aber einen sehr großen Einfluss auf den Bildeindruck und so könnte die VR-Erfahrung mit der PlayStation 4 Pro deutlich besser werden.

Doch auch wenn die Anwendungen bereits auf voller Auflösung und den nötigen 60 FPS laufen, könnte die freie Power für Anti Aliasing und ähnliche Technologien verwendet werden. Auch könnten die Spiele eventuell direkt auf 120 FPS gebracht werden und somit noch flüssiger in das Headset kommen.

Wir erwarten also von der PlayStation 4 Pro einen deutlich besseren Bildeindruck, während wir eher weniger auf optische Umgestaltungen tippen. Dies ist aber auch der wichtigere Punkt. Mehr Schärfe und mehr FPS sind immer gut.

Wer also sehr verrückt nach PlayStation VR ist, der kommt nicht drumherum, seine alte PlayStation 4 zu verkaufen oder sich sogar in diesem Jahr zwei Konsolen von Sony zu bestellen. Wer aber etwas Geduld hat, der sollte auf die PlayStation 4 Pro warten. Das warten sollte sich lohnen.

Versteht uns bitte nicht falsch: Auch mit der herkömmlichen PlayStation 4 ist tolles VR möglich. Mit der PlayStation 4 Pro ist es aber noch etwas toller. Oder sogar ein ganzes Stück toller. Wir werden sehe.

Ganz nett finden wir aber diese Release-Politik von Sony nicht, denn sie stellt uns vor eine schwierige Entscheidung.

Falls ihr eine PS 4 Pro vorbestellen wollt und uns supporten möchtet, dann macht dies doch gerne über diesen Link:

 

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