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PlayStation VR: Ist PlayStation 4 Pro der beste Name?

Viel Spaß!

Nach der Vorstellung der PlayStation 4 Pro gab es im Internet viele negative Kommentare zu lesen. Viele User stört es offenbar, dass Sony eine PlayStation 4 Pro ankündigt, die nach der Meinung einiger Stimmen im Internet ihrem Preis nicht gerecht wird. Doch wie kommen die User darauf? Und wie hätte es anders laufen können?

Ist PlayStation 4 Pro der beste Name?

Wenn man auf Facebook in die Kommentare von Beiträgen zur PlayStation 4 Pro schaut, dann herrscht dort eher ein sehr kritischer Blick auf die neue verbesserte PS4 Konsole von Sony. Viele Leute sagen, dass die Konsole unsinnig ist, da sie nur für 4K Displays wirklich Sinn macht und diese einfach kaum verbreitet sind. Hinzukommt, dass das Laufwerk der PlayStation 4 Pro keine Ultra-HD Blu-Rays abspielen kann. Somit bleibt das 4K Feature auf Spiele und Streamingdienste wie Netflix und Amazon beschränkt.

Wenn man also aktuell keinen 4K Fernseher hat, scheint die PlayStation 4 Pro wirklich wenige Argumente mitzubringen, die die Kunden zum Kaufen bringen werden. Vermutlich werden auch die wenigsten Spiele Anpassungen erhalten, die neue optische Raffinessen in die Spiele bringen, weil der Aufwand für die Entwickler einfach zu groß ist. Somit bleibt eigentlich hauptsächlich eine mögliche Erhöhung der Framerate und ein etwas besseres Bild, wenn man keinen 4K Fernseher besitzt.

Virtual Reality haben viele PlayStation User noch nicht auf dem Schirm

In Sachen VR sieht die ganze Sache aber etwas anders aus. Hier könnte das PlayStation VR Headset doch deutlich von der besseren Auflösung und der höheren Framerate profitieren und so ein deutlich besseres Bild in das VR-Headset zaubern. Vielleicht ist unsere Sicht sehr VR-fokussiert, doch wir sehen die größten Vorteile der neuen Konsole im Bereich Virtual Reality. Diesen Punkt hätte auch Sony auf dem letzten PlayStation Meeting deutlicher hervorheben können. Doch da man bei Sony wohl die Zielgruppe nicht auf VR-Nerds beschränken wollte, entschloss man sich die Konsole PlayStation 4 Pro und nicht PlayStation 4 Neo (der ein oder andere kennt den Charakter vielleicht aus einer gewissen Matrix-Trilogie) zu nennen.

Vielleicht war dieser Schritt nicht ganz richtig überlegt, denn mit der Bezeichnung Neo hätte man die Stärken im Bereich Virtual Reality deutlicher kommunizieren können. PS4 Pro klingt eher nach Xbox Elite und ist daher für einige Leute nur eine PlayStation 5 light. Die eigentlichen VR-Vorteile bleiben verborgen und der potentielle Kunde fragt sich, warum er den doppelten Preis zur derzeitigen PlayStation 4 auf den Tisch legen soll.

Darum heißt die neue Konsole nicht PlayStation 5

Das Sony die PlayStation 4 Pro nicht als PlayStation 5 anpreist, hat einen einfachen Grund. Würde Sony eine wirklich neue Konsole ankündigen, dann wären viele PlayStation 4 Käufer verärgert, da die Konsole erst knapp 3 Jahre auf dem Markt ist. Somit versucht Sony den Spagat zwischen neuer Technik und einer Kompatibilität zwischen allen PlayStation 4 Systemen. Dies führt zwangsläufig dazu, dass die PlayStation 4 Pro nicht ihr volles Potential ausschöpfen kann, denn Sony erlaubt keine exklusiven Titel für die PlayStation 4 Pro.

Nach unserer Meinung wäre daher die Bezeichnung PlayStation Neo die bessere Wahl gewesen, denn damit hätte man einen deutlichen Grund der Veröffentlichung gut kommunizieren können. Für VR-Nerds bleibt aber weiterhin die Frage offen, ob sie wirklich die PlayStation 4 Pro brauchen. Diesem Thema haben wir uns gestern gewidmet. Ihr findet den Beitrag hier.