PlayStation VR Aim

Um die Immersion bei bestimmten Spielen zu erhöhen, kann es durchaus sinnvoll sein, die Controller zu modifizieren. So macht es durchaus Sinn, wenn man in einem Shooter eine Nachbildung einer Waffe in seinen Händen hält, anstatt einen Controller der von der Größe, Form und Gewicht deutlich vom Gefühl eine Waffe zu halten abweicht. Da man den Controller beim Spielen nicht sieht, geht es also weniger um optische Ähnlichkeit als viel mehr um haptische Ähnlichkeit. Sony präsentierte einen solchen Waffen-Controller während der E3 Pressekonferenz für das Spiel Farpoint.

Farlands für PlayStation VR

Angriff einer Riesen-Spinne in Farlands

PlayStation VR Aim für Farpoint auf der E3 2016

Der PlayStation VR Aim Controller basiert auf dem PlayStation Move Prinzip, doch ist eigenständiger Controller, der mit eigenen Buttons und Thumbsticks ausgestattet ist. Die leuchtende Kugel an der Vorderseite, dient der Positions-Erkennung im Raum. Farpoint kann auch mit einem normalen Controller gespielt werden, doch die Erfahrung ist eigentlich um den Controller herum entwickelt und somit macht ein Kauf des Bundles mit Controller Sinn. Was dieses kosten wird, ist aber aktuell noch nicht bekannt. Grundsätzlich ähnelt der VR Aim Controller dem PS3 Sharpshooter Controller, der mit PS Move Controllern ausgestattet werden musste.

 

Road to VR konnte auf der E3 den Controller bereits ausprobieren und hatte dabei jedoch gemischte Gefühle. Zwar ist die Waffe generell eine Bereicherung, doch es fehlt die Möglichkeit die Waffe an der Schulter zu stützen. Somit fühlt sich das Halten und das Zielen mit der Waffe relativ falsch an. Außerdem fehlt der Waffe, der für die Immersion wichtige Rückstoß oder ein Vibrieren beim Schießen. Der Mangel dieses haptischen Feedbacks lässt die Erfahrung deutlich an Realismus einbüßen.

Durch Farpoint bewegt ihr euch mit den Thumb-Sticks, welche auf dem PlayStation VR Aim Controller angebracht sind. Ihr lauft dabei in die Richtung, in die ihr die Waffe haltet. Auch wenn sich dies zum Beginn seltsam anfühlen soll, macht es durchaus Sinn, da man so einfach in eine Richtung laufen könnt, während man in eine andere Richtung schaut.

[Quelle: Road to VR]
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