Pixvana Spin Studio

Pixvana und das Spin Studio für die Bearbeitung von Videos haben wir euch schon vorgestellt. Nun gibt die VR-Video-Plattform bekannt, die Finanzierungsrunde „Serie A“ abgeschlossen zu haben. Damit stehen der Firma weitere 14 Millionen US-Dollar an Kapital zur Verfügung, um die Plattform weiter auszubauen.

Pixvana: 14 Millionen US-Dollar für VR-Video-Plattform

Die von Vulcan Capital geleitete Finanzierungsrunde enthält einige bekannte Namen, die in die VR-Plattform investieren. Dazu gehören Microsoft Ventures, Cisco Investements, Raine Ventures, Hearst Ventures und der bereits vorher schon beteiligte Investor Madrona Venture Group. Insgesamt kommt Pixvana damit auf eine Kapitalsumme von 20 Millionen Dollar. Das Unternehmen nahm die Finanzierungsrunde zum Anlass, sein 360-Grad-Pitch-Video als gekürzte Fassung für die Allgemeinheit zu veröffentlichen: Sofia. Der Name ist eine Hommage an die Regisseurin Sofia Coppola (Lost in Translation, The Virgin Suicides), wie die Entwickler in ihrem Blog schreiben. In dem Video trifft man das Team und die Gründer, zudem gibt es Definition von dem, was sich das Unternehmen unter eXtended Reality vorstellt. Am besten schaut man sich das Video mit einem VR-Headset sowie über den Spin Player an.

Pixvana widmet sich vor allem 360-Grad- und VR-Videos – mit dem Spin Studio sollen Anwender eine Cloud-basierte Lösung erhalten, die aus mehreren Teilen besteht. Am Ende will man alle Bereiche abdecken, um 360-Grad-Videos zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Teile des Studios fehlen allerdings noch, lediglich Spin Publish und Spin Play stehen aktuell zur Verfügung. Die fertigen Videos lassen sich über das Publish-Modul auf Steam und YouTube veröffentlichen. Die Module Stitch und Story sollen noch dieses Jahr folgen.

Bereits jetzt arbeitet Pixvana eng mit Valve zusammen – der SteamVR-Anbieter setzt bei seinem Media Player auf das Spin SDK. Somit ist es möglich, VR-Videos ohne Player direkt im Steam Dashboard abzuspielen. Wer sich für Spin interessiert, kann ein Entwickler-SDK – das Spin LaunchKit – von der Webseite des Anbieters herunterladen. Das SDK steht für Windows sowie Android zur Verfügung und ist noch in der Beta-Phase. Unterstützt werden PC-Headsets, demnächst sollen mobile Headsets und die PSVR folgen. Die maximale Größe für VR-Videos beträgt 8192 x 4096 Pixel, bei Bildersequenzen fällt die Limitierung weg. Die Abspiel-Software Spin Play steht kostenlos auf Steam zur Verfügung. Sie setzt auf das Open Projection Format (OPF).

(Quelle: Road To VR)

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