PiMAX 8K

Unser Freund Jan-Keno Janssen konnte das PiMAX 8K VR Headset auf der diesjährigen CES bereits ausprobieren. Leider fällt der erste Eindruck durchwachsen aus.

Erste Eindrücke zum neuen Headset

Das PiMAX 8K VR Headset möchte durch beeindruckende Spezifikationen imponieren. Das Headset besitzt zwei Displays mit jeweils 3840 x 2160 Pixeln und soll ein Field of View von 200 Grad ermöglichen. Die Oculus Rift und die HTC Vive kommen lediglich auf 1200 x 1080 Pixel pro Auge. Doch ist das PiMAX 8K nur ein Blender?

Die Eindrücke von Keno sind ernüchternd. Das Unternehmen hat das Headset ohne Positional Tracking und ohne die trackbaren Controller gezeigt, obwohl beides zum Lieferumfang gehören sollte. Angeblich wären diese Teile noch auf dem Weg zur CES, aber wir vermuten, dass die Tracker und die Controller schlicht noch nicht fertig sind.

PiMAX 8K

Obwohl das Headset auf zwei LCD Displays mit 60 Hz setzt, soll das Bild beim Bewegen des Kopfes nicht verschmieren. Dies wird erreicht, indem die Frames deutlich kürzer angezeigt werden. Dadurch wird das Bild im Headset aber auch wesentlich dunkler und verliert somit an Glaubwürdigkeit. Laut Keno soll das Headset außerdem ein großes Problem beim Tracking der Kopfbewegungen haben. Das Tracking reagiert viel zu spät und provoziert damit Übelkeit bei Bewegungen des Kopfes. Ob dies mit den zusätzlichen Trackern besser wird, bleibt abzuwarten.

Da zwei 4K Bilder zu viel für die HDMI-Verbindung und den Rechner sind, wird das Headset nicht mit dieser Auflösung beliefert, sondern das Material wird hochskaliert. Trotzdem zeigt die hohe Auflösung seine Wirkung, denn mit diesem Headset sind die Zwischenräume zwischen den Pixeln nicht mehr erkennbar.

Pimax 8K

Beim Field of View wird zwar der Sichtbereich in der Breite erhöht, aber horizontal kann sich das PiMAX 8K nicht von der Konkurrenz absetzen.

Entweder ist das PiMAX 8K aktuell noch nicht bereit, oder die Entwickler haben uns mehr versprochen, als sie letztendlich einhalten können. Wir werden die Entwicklung im Auge behalten und das finale Produkt testen, sofern es verfügbar ist.

(Quelle: Heise.de)

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