Pico-Goblin-2-standalone-headset

Das chinesische Unternehmen Pico kündigte seine neue Standalone-Brille Pico Goblin 2 an, nachdem es sich in einer ersten Finanzierungsrunde umgerechnet knapp 21,3 Millionen Euro (167,5 ¥) von Risikokapitalgebern sichern konnte. Die angekündigte autarke VR-Brille soll besonders technisch überzeugen und könnte der derzeit beliebten Oculus Go zukünftig den Rang ablaufen.

Pico Goblin 2 – Autarke Standalone-Brille konkurriert mit Oculus Go

Pico konnte sich Investitionen in Höhe von mehr als 24,7 Millionen US-Dollar sichern. Die Finanzierungsrunde wurde gemeinsam von GF Qianhe und GF Xinde geleitet, während sich diverse weitere Kapitalgeber beteiligten. Nachfolgend kündigte der chinesische Hersteller seine neue autarke VR-Brille Pico Goblin 2 an, die den Nachfolger der 2017 veröffentlichten Pico Goblin darstellt.

Henry Zhou, CEO von Pico, kündigte die Zukunft seines Unternehmens folgendermaßen an:

“Pico wird seinen Fokus auch weiterhin auf All-in-One-VR setzen. Zusätzlich sollen in naher Zeit mehr Investitionen in 3D-Sensing-Verfahren und ToF sowie AR-Technologien fließen. Wir hoffen, dass Pico sich in Zukunft, dank seiner VR-, AR- und ToF-Technologien, zu einem führenden und Schwellen überschreitenden Unternehmen für KI-gestütztes Sehen entwickelt.”

Pico Gobline All-in-One VR

Bereits seit 2016 entwickelt das chinesische Unternehmen VR-Hardware. Im letzten Jahre wurde das Vorgängermodell Pico Goblin veröffentlicht, dass mit einem 5,5-Zoll großen TFT-Display eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln bei 70 Hz offenbarte. Befeuert wurde die All-in-One-Brille mit einem Qualcomm-Snapdragon-820-Prozessor. Danach folgte die Pico Neo mit verbesserten Spezifikationen.

Die neue Goblin 2 soll den Vorgänger in vielen Punkten übertreffen und nicht nur weniger Gewicht, sondern ebenso eine höhere Auflösung und einen schnelleren Prozessor beinhalten.

Pico-Goblin-2-standalone-headset

Pico Goblin 2 | Image courtesy: Pico

So bildet ein Qualcomm-Snapdragon-835-Prozessor das Herzstück der Brille. Integriert sind 4+64 GB Speicherplatz mit einem zusätzlichen Slot für eine 256-GB-Micro-SD-Karte. Die beiden LCD-Displays offenbaren eine Auflösung von 2880 x 1600 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 75 Hz. Das Sichtfeld soll sich auf 101 Grad belaufen. Auf der Vorderseite der Brille befindet sich eine integrierte monokulare Kamera zur Gestenerkennung und der Möglichkeit, in die Außenwelt zu schauen. In Kooperation mit HTC erhält man Auswahl aus dem hauseigenen Pico Store sowie den Viveport.

Die autarke Pico Goblin 2 soll im September für ungefähr 250 Euro in China erhältlich sein. Wann die Brille in Europa erscheint, ist derzeit unbekannt.

(Quellen: Road to VR | Newswire | PR Newswire | Pico)

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Crusty
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Crusty

Naja, wo ist das eine Konkurrenz zur GO ? Die hat doch nahezu die selbern Specs, den selben Preis und dazu ein mit
Sicherheit schlechteres Ökosystem.