Palmer Luckey verlässt Oculus

Als Palmer Luckey vor wenigen Jahren Oculus gründete, hatte der junge Entwickler große Visionen. Oculus sollte nicht die Fehler der Konkurrenz machen, offen sein und man wollte kein Geld mit dem Verkauf der Hardware verdienen. Mittlerweile haben sich aber die Strukturen bei Oculus deutlich geändert und auch der Gründer hat bereits seinen Hut genommen und das Unternehmen verlassen, nachdem ein Skandal für Schlagzeilen sorgte.

Palmer Luckey unterstützt den ReVive-Hack

So wie es aussieht, ist auch Palmer Luckey mit den aktuellen Entwicklungen bei Oculus nicht einverstanden. Luckey unterstützt deshalb jetzt den HTC Vive Revive-Hack, welcher dafür sorgt, dass HTC Vive Besitzer Spiele aus dem Oculus Home Store spielen können, welche ursprünglich exklusiv für die Oculus Rift gedacht waren. Damit die Entwicklung an dem Hack fortgesetzt werden kann, möchte Palmer Luckey nun 2.000 US-Dollar im Monat an den Entwickler überweisen. Im Moment hat er seine Unterstützung für 12 Monate zugesichert.

Auch wenn Oculus derzeit nicht aktiv gegen Revive vorgeht, so sollte dem Unternehmen das Verhalten von Luckey dennoch nicht schmecken. Immerhin investiert Oculus viel Geld in exklusiven Content, welcher im Endeffekt nicht exklusiv ist und schafft damit nicht wirklich einen Kaufanreiz für die Oculus Rift und die Oculus Touch Controller. Zudem wirft es kein gutes Licht auf Oculus, wenn der ehemalige Gründer Projekte unterstützt, die nicht im Sinne des Unternehmens sind.

(Quelle: Road to VR)

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