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Oculus stellt ab sofort seine VR-Videothek Oculus Video für Oculus Rift ein. Die App ermöglichte es Filme und Blockbuster in der VR auszuleihen und zu kaufen, um sie in der virtuellen Umgebung auf einer Kinoleinwand anzusehen. Bisherige Nutzer/-innen erhalten ihr Geld für Einkäufe zurück. Die App bleibt allerdings als Videoplayer für 360-Grad-Videos und andere Formate erhalten.

Oculus Video – Support des VOD-Angebots für Oculus Rift eingestellt

Per Email kündigt Oculus das Ende der VR-Videothek Oculus Video an. So ist es zukünftig nicht mehr möglich, Filme über die VR-App auszuleihen oder zu kaufen. Nutzer/-innen des VOD-Angebots haben bis zum 20. November weiterhin Zugriff auf ausgeliehene oder gekaufte Titel in ihrer Bibliothek, danach wird der Content entfernt.

Als Ersatz versprechen die Verantwortlichen eine Rückerstattung für geliehene oder gekaufte Filme. Die App Oculus Video bleibt jedoch weiterhin bestehen und ist auch zukünftig im Oculus Store erhältlich. Zukünftig wird sie weiterhin als VR-Videoplayer für 360-Grad-Videos und andere Formate eingesetzt.

Grund für das Ende der virtuellen Videothek ist laut Angaben von Oculus eine zu geringe Nutzung des Angebots. Entsprechend heißt es in der Ankündigungsmail:

“Im Verlauf der letzten Jahre haben wir gesehen, wie Leute VR von Spielen bis hin zu Filmen nutzen und dabei wurde uns klar, dass sie es lieben immersive Medien auf anderen Geräten zu streamen, während die Rift hauptsächlich für Spiele verwendet wird. Diese Erkenntnisse zeigen uns, wie wir neue und bestehende Funktionen und Apps plattformübergreifend unterstützen sollten.”

Wie beschrieben betrifft dieser Schritt nur die Oculus Rift. Mit der Oculus Go ist es auch weiterhin möglich, das VOD-Angebot zu nutzen.

(Quelle: Upload VR | Variety)

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