I Expect You To Die

I Expect You To Die sorgte auf Oculus Share vor einiger Zeit für Aufsehen, denn das Spiel zeigte, wie großartig Rätselspiele mit dem DK 2 der Oculus Rift seien können. Von diesem Erfolg motiviert blieben die Entwickler am Ball und veröffentlichen am 6. Dezember die finale Version des Spiels. Wir haben das Spiel bereits mit den Oculus Touch Controllern durchgespielt und verraten euch, was euch erwartet.

I Expect You To Die mit Oculus Touch

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Kennt ihr langweilige Intros, die man schnell wegklicken will? I Expect You To Die macht aus dem Intro eine Kunst und wir könnten es zwar skippen, aber wir würden es niemals tun. Das Intro hüllt sich in einer 80er Jahre Gewand und trumpft mit schöner Gestaltung und einem großartigen Soundtrack.

Wenn ihr aber im Menü angekommen seid, dann erwartet euch euer Büro, von dem aus ihr die neuen Missionen in Empfang nehmt und sie starten könnt. Die Missionen sind Filme, die ihr in einen Projektor einlegt. Vielleicht wollt ihr aber auch einfach im Büro sitzen und eine Zigarre rauchen. Auch kein Problem! Steckt einfach die Zigarre in euren Mund und zündet sie mit dem Feuerzeug an. Der Sprecher wird euer Handeln stets mit einer feinen Prise Humor kommentieren und euch Instruktionen für die Missionen geben.

Insgesamt erwarten euch derzeit vier unterschiedliche Missionen. Die erste Mission kennen wir bereits vom DK 2 der Oculus Rift. Ihr seid mit eurem Agenten-Mobil in einem Flugzeug eingesperrt und Giftgas verbreitet sich im Flugzeug. Ihr müsst nun einen Weg finden, wie ihr mit dem Auto aus dem Flugzeug herauskommt. In der zweiten Mission müsst ihr die Welt vor einem Virus beschützen, der in einem Geheimlabor entwickelt wurde. Eure Aufgabe ist es, ein Gegengift zu entwickeln und die nahende Katastrophe abzuwenden. In der dritten Mission seid ihr in einem U-Boot gefangen und müsst versuchen, es zu reparieren und wieder aufzutauchen. Die letzte Mission entführt euch in eine abgelegene Hütte und ihr müsst die Welt vor einer geheimnisvollen Waffe bewahren.

Mehr ins Detail werden wir bei den Missionen nicht gehen, denn der Spielspaß geht verloren, wenn man weiß, was man machen muss. Ihr werdet um den Tod in I Expect You To Die nicht herumkommen. Zwar sind die Rätsel logisch aufgebaut, aber der Groschen fällt häufig erst, wenn man mehrfach gestorben ist. Ihr könnt während einer Mission nicht speichern. Die Entwickler hatten sich dazu entschieden, damit ihr nicht Hinweise verpasst und an einer Stelle hängen bleibt. Besonders in der U-Boot Mission wird dies auch deutlich. Wenn ihr euch nicht zum Start auf gewisse Umstände vorbereitet, die dann später eintreffen, dann könnt ihr die Mission nicht schaffen.

Das Spiel kann mit den Oculus Touch Controller, dem Xbox Controller und der Maus gespielt werden. Die Steuerung mit den Touch Controller macht aber deutlich mehr Spaß, da ihr viele Objekte direkt greifen und benutzen könnt. Ist ein Objekt zu weit entfernt, dann könnt ihr das Objekt mit der Kraft der Gedanken an euch heranziehen. Damit ihr einen Anreiz habt das Spiel häufiger zu spielen, gibt es in jeder Mission Ziele zu erreichen, die ihr beim ersten Durchlauf in der Regel nicht schaffen werdet. Solche “Tricks” sind auch nötig, denn wir haben zum Durchspielen nur knapp 1 Stunde und 30 Minuten gebraucht und uns nicht unbedingt Clever angestellt und viele Versuche in den einzelnen Missionen benötigt.

Dennoch ist das Spiel großartig und letztendlich wird der Preis entscheiden, ob sich der Kauf des Spieles lohnt. Die Rästel sind fordernd und teilweise etwas gemein, aber der Tod gehört halt zum Konzept des Spiels. Die Lösung ist aber nicht so abstrakt, dass ihr euch ewig die Zähne ausbeißen werdet und nur durch Zufall den Ausweg finden könnt.

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achwas
Gast
achwas

Das Spiel macht Spass, und man kann es gut empfehlen egal ob man mit Touch oder Gamepad spielt. Die Immersion ist gut aber könnte besser sein. Wie bei vielen anderen Titeln auch werden leider nur die Hände dargestellt anstatt der ganze Körper des Spielers. Das ist schade und stört die Immersion. Wenn man den ganzen Arm / Körper sieht wirkt… Weiterlesen »