AliveInVR für Ableton Live
Tower Tag auf Steam

Der Berliner Entwickler Ableton genießt in der Musikszene einen hervorragenden Ruf. Ableton Live bietet etliche Funktionen, um Musik zu komponieren und sie in Reinform zu bringen. Den Live-Anspruch erfüllt die Software mit Performance-Funktionen, sodass sie auch bühnentauglich ist. Nun kann der geneigte Musiker die Software auch in der virtuellen Realität bedienen und sich als Daft-Punk-Verschnitt betätigen. Dazu benötigt man lediglich die App AliveInVR, die seit kurzer Zeit über Steam als Early Access erhältlich ist.

AliveInVR: Ableton Live in der virtuellen Realität bedienen

Frisch auf dem Markt ist AliveInVR und lässt Besitzer eines HTC Vive VR-Headsets Musik in der virtuellen Welt spielen und erleben. Mit dem Toll lässt sich über MIDI die Musiksoftware Ableton Live steuern. Anwender können beispielsweise Drums oder andere Instrumente spielen sowie Live-Sessions in VR bestreiten. Damit andere an der Performance teilhaben können, lassen sich die Auftritte aus der virtuellen Welt auf den PC-Desktop als Video streamen und online teilen. Für die richtige Stimmung lässt sich die Tageszeit wählen: zur Verfügung stehen Nacht, Tag oder Sonnenuntergang. Trigger kann man in 3D auslösen und neu arrangieren. Der putzige Avatar in AliveInVR ist eindeutig von Daft Punk inspiriert – Fans des französischen Electro-Duos dürften sich also in der virtuellen Umgebung pudelwohl fühlen.

Um AilveInVR nutzen zu können, benötigt man neben einer HTC Vive die Software Ableton Live. Die gibt es in verschiedenen Editionen. Die günstigste Version liegt bei knapp 80 Euro, die teuerste schlägt mit fast 600 Euro zu Buche. Auf seiner Webseite listet der Berliner Entwickler die Unterschiede auf. Wer erst in Ableton Live hereinschnuppern will, dem bietet der Hersteller auch eine 30-tägige Testversion an. AliveInVR kostet auf Steam 13 Euro, die Hardware-Herausforderungen sind genügsam: Eine NVIDIA GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290 oder höher reicht aus. An Arbeitsspeicher benötigt man mindestens 4 GB. Wer eine Oculus Rift besitzt, muss zu dem älteren Tool Pensato greifen.

 

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