Meta 2 Unboxing

Bei Meta gibt man sich optimistisch: Ganze 10.000 AR-Brillen will man bis Ende 2017 ausliefern und damit eine breite Unterstützung von Entwicklern schaffen. Das käme nicht nur Meta zugute, sondern dem ganzen Augmented-Reality-Bereich. Der Preis der Meta 2 schlägt mit auf den ersten Blick happigen 950 US-Dollar zu Buche: Gegenüber direkten Konkurrenten wie die Microsoft HoloLens ist das allerdings ein Schnäppchen, wobei die Meta 2 jedoch nicht als autarkes System funktioniert, sondern einen PC und damit eine Kabelverbindung voraussetzt.

10.000 AR-Brillen in diesem Jahr

Über die Meta 2 berichteten wir schon öfter. Das System “projiziert Hologramme in den Raum” und reichert damit die reale Umgebung um virtuelle Objekte an, die man beispielsweise greifen und bewegen kann. Die Auflösung der Brille beträgt 2560 x 1440 Pixel.

In den nächsten Monaten will man alle Vorbestellungen bedienen können. Die Meta 2 kann im Gegensatz zur (nie wirklich ausgelieferten) ersten Version mit einem großen Field of View überzeugen: mit 90 Grad übertrifft sie bei weitem die HoloLens. Somit habt ihr bei der Meta 2 nicht das Gefühl, als würde ein durchsichtiges Smartphone in eurem Sichtbereich schweben.

In einem ersten Hands-On konnte die Meta 2 allerdings nicht restlos überzeugen und zeigte sich beim Tracking und der Latenz der HoloLens noch unterlegen, auch wenn die Entwickler das Tracking durch ein Inside-Out-Verfahren gegenüber Vorversionen deutlich verbessern konnten. Laut Tested sei die AR-Brille ungefähr auf dem Stand der ersten Entwicklerversion der Oculus Rift. Wer keinen Windows PC hat, der sollte sich die Vorbestellung gründlich überlegen, denn aktuell setzt Meta einen PC mit Windows 8 oder 10 voraus, doch eine Mac-Unterstützung soll noch in diesem Jahr folgen.

Hier könnt ihr die Meta 2 aktuell noch vorbestellen.

(Quelle: Road to VR)

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