Lumberyard Beta 1.3

Bei Entwicklern von VR-Spielen ist die Frage häufig, ob man mit der Unity oder Unreal Engine arbeitet. Die neue Lumberyard Engine von Amazon führt derzeit noch ein Schattendasein, was aber bei einer “jungen” Engine durchaus nachvollziehbar ist. Entwickler wechseln im laufenden Entwicklungsprozess nur äußerst selten die Game Engine. Wie auch die beiden Konkurrenten bietet Amazon mit Lumberyard eine Game Engine zur kostenfreie Nutzung an.

Das besonder an Lumberyard ist, dass die Engine auf der CRYENGINE von Crytek basiert, welche für seine beeindruckende und fotorealistische Optik bekannt ist. Den Fokus neuste Updates von Lumberyard wird Amazon auf Virtual Reality setzen und bringt einige nützliche Funktionen. Amazon hat demnach die Wichtigkeit von Virtual Reality erkannt und möchte mit der Möglichkeit für jedes denkbare VR-Headset zu entwickeln, die VR-Entwickler auf seine Seite holen.

Lumberyard Beta 1.3 – Alle VR-Brillen werden unterstützt

Gems in Lumberyard

Gems in Lumberyard

Mit der Lumberyard Beta 1.3 möchte Amazon direkt neue wie bereits veröffentlichte VR-Headsets direkt unterstützten. Dabei sollen dank der Lumberyard’s Gems direkt neue Development Kits und im Handel verfügbare VR-Headsets unterstützt werden. In Zukunft muss nicht erst auf ein offiziellen Patch oder ein Plug-in gewartet werden.

Amazon will es damit Entwicklern ermöglich für jedes denkbare VR-Headset zu entwickeln, was bei einem noch wachsende und vielleicht bald sehr differenzierten Markt durchaus clever ist. Mit den Gems können Entwickler selbst ihre Integrationen der Headsets erstellen und erweitern, ohne auf den Code der Engine zugreifen zu müssen.

Somit können Entwickler auch experimentelle Funktionen einbauen, um ihr Spiel zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen. Dabei sollen die Gems keine Performance kosten. Mit der Lumberyard Beta 1.3 bekommt die Engine auch einen VR Preview Modus, wie er in anderen Engines schon lange Standard ist. Dies hat den Vorteil, dass das Spiel nicht erstellt und gestartet werden muss, sondern man sich direkt im Entstehungsprozess in seiner virtuellen Welt umschauen kann, um beispielsweise Größenverhältnisse zu überprüfen.

[Quelle: Amazon]
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