oculus rift dk2, china

Oculus VR hat die Auslieferung des Oculus Rift DK 2 nach China gestoppt, Grund hierfür war nach Angaben von Oculus VR die extrem hohe Anzahl an Wiederverkäufen des VR-Headsets. Chinesische Vorbesteller des Headsets haben die hohe Popularität und die Seltenheit des Oculus Rift ausgenutzt um sich zu bereichern, vorbestellte Headsets wurden über Ebay für teils horrende Preise angeboten.

Dies nahm Oculus VR nun zum Anlass weitere Lieferungen des Oculus Rift nach China zu stoppen. Die Firma äußerte sich dahingehend, dass es sich beim derzeitigen Produkt um ein Development Kit handelt, welches zur Entwicklung von Software gedacht ist, nicht damit sich einige daran bereichern und den legitimen Bestellern auch noch die vorhanden Stückzahlen wegzukaufen.

Auf die Frage, wie hoch tatsächlich die Zahl der Weiterverkäufe des Oculus Rift DK 2 in China war, hieß es nur, dass man die Auslieferung an ein ganzes Land stoppen musste. Man müsse nur eins und eins zusammenzählen um zu wissen wie schlimm es ist. Man arbeite aber bereits an alternativen Wegen das Oculus Rift DK 2 nach China einzuführen, ohne wieder der gleichen Problematik gegenüber zu stehen.

Den reinen Enthusiasten des Oculus Rift legte man noch ans Herz auf das Oculus Rift CV, also die fertige Version für den Endrunden zu warten, es würde sich lohnen. Angesichts des enormen Andrangs kann die Produktion nicht mit den Bestellungen schritthalten und es entstehen massive Lieferengpässe. Es wird hier seitens Oculus VR zur Zurückhaltung der Fans aufgerufen um möglichst vielen Entwicklern die Hardware zukommen zu lassen, damit für Konsumenten bei Erscheinung des Oculus Rift CV auch Software zur Verfügung steht – bei ca. 100.000 verkauften Oculus Rift DK 1 und DK 2 sollten allerdings schon einige Programmierer versorgt sein. Eine freiwillige Selbstbeschränkung würde mit Sicherheit leichter fallen, wenn wir bereits einen konkreten Veröffentlichungstermin für die CV hätten.

Durch das Wegfallen der Lieferungen an China dürfte etwas Luft bei Oculus VR entstanden sein von der einige andere Vorbesteller profitieren. Ein ganz anderes Problem lässt sich so allerdings nicht beheben. Der chinesische Markt ist, mangels ausgestalteten Urheberrechts für Kopien jedweder Art bekannt und ein chinesischer Oculus Rift-Klon steht mit Sicherheit schon in den Startlöchern. Wir wollen aber nur das Original….und einen Termin für die CV1.

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Ano
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Wenn der Preis der original OR niedrig ist (bei der ersten denkt man ja zumindest seitens Facebook daran sie zu Selbstkosten anzubieten), kann kein Chinesiche die gleiche Qualität zum selben Preis liefern. Ansonsten sind die Kopien willkommnen….. Solange sie nicht 1:1 identisch aussehen, sondern nur 1:1 funktion und Softwarekompatibel sind, könnten sie auch durch den zoll gehen. Kommt drauf an,… Weiterlesen »