HTC Viveport Abo

HTCs App Store Viveport steht im Schatten der großen Stores, vor allem SteamVR ist der Platzhirsch unter den VR-Spiele-Anbietern für PC-Headsets. Nach dem Deal mit Google scheint HTC genügend Geld in der Kasse zu haben, um Viveport puschen zu wollen und auch zu können: Ab dem 1. Oktober bis zum Jahresende schüttet HTC 100 Prozent der Einnahmen statt der sonst üblichen 30 Prozent an die Entwickler aus. Auch Arcade-Betreiber können sich freuen und erhalten einen „Weihnachtsbonus“.

Viveport: 100 Prozent für Entwickler

HTC unternimmt einen Anlauf, um seine Plattform Viveport zu puschen. Es war ein holpriger Start, wie HTC in einem ausführlichen aktuellen Blogbeitrag zugibt. Der VR-Hersteller listet dann auch etliche Punkte auf, die noch nicht optimal liefen und sich jetzt wesentlich verbessert haben sollen. Das fängt bei den Download-Geschwindigkeiten an, anfangs gab es zudem viele Abstürze. Ein anderes Problem war die anfangs magere Titelauswahl von 60 (laut Rikard Steiber von HTC) bis 75 (laut Blogeintrag von HTC) VR-Erfahrungen. Inzwischen sind über 1000 Titel erhältlich. Die Anzahl der Entwickler beziffert Steiber, zuständig bei HTC für das Portal, auf 26.000. Im Abo-Modell für 8 Euro pro Monat haben Vive-Spieler die Wahl aus 250 VR-Erfahrungen. Anders als bei Streaming-Diensten wie Netflix kann man aber nicht uneingeschränkt auf die angebotenen Titel zugreifen, sondern kann lediglich fünf Stück pro Monat installieren.

HTC Viveport Abo

Zwar nicht für Endanwender, aber für Entwickler hat HTC ein besonderes Goodie im Gepäck: Im umsatztechnisch stärksten Quartal des Jahres verzichtet das Unternehmen auf seinen Anteil von 30 Prozent bei Softwareverkäufen und schüttet an die Entwickler den vollen Profit aus. Nach dem Weihnachtsgeschäft kehrt das Unternehmen dann wieder zur alten Regelung zurück. Aber auch für Betreiber von Arcade-VR-Hallen hat HTC eine gute Nachricht und zieht im gleichen Zeitraum statt 50 Prozent nur noch 30 Prozent von den Einnahmen ab. Laut VentureBeat testen derzeit 50 Spielhallen in 15 Ländern Viveport für die HTC Vive. Die Abrechnung erfolgt auf Stundenbasis, insgesamt sollen mehr als 700 VR-Erfahrungen zur Verfügung stehen.

(Quellen: VentureBeat/HTC-Blog)

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Rainer
Gast
Rainer

„Ab dem 1. Oktober bis zum Jahresende schüttet HTC 100 Prozent der Einnahmen statt der sonst üblichen 30 Prozent an die Entwickler aus.“
Sollte es nicht 70 Prozent heißen? Schließlich bekommt HTC ja 30…

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