NVIDIA RTX Star Wars Demo

[Update] Auf der GDC 2018 hat NVIDIA die Echtzeit-Raytracing-Engine RTX vorgestellt, die beispielsweise mit der DirectX Raytracing-Schnittstelle von Microsoft zusammenarbeitet. Zudem lässt sich RTX bereits mit den großen Spiele-Entwicklungsumgebungen wie die Unreal Engine 4 nutzen. Was damit möglich ist, zeigt eine neue Star Wars Demo, bei der NVIDIA mit ILMxLAB zusammenarbeitete. RTX setzt eine Grafikkarte auf Volta-Basis heraus. Diese sind zwar derzeit nur im professionellen Sektor zu finden, die nächste Generation der bezahlbaren Consumer-Karten 11xx von NVIDIA wird aber ebenfalls auf die Volta-Architektur setzen.

Originalmeldung vom 20. März 2018:

Licht und Schatten: Die Render-Technik Raytracing schickt Lichtstrahlen von einem bestimmten Punkt aus in den Raum und ermöglicht somit eine realistischere Darstellung von künstlichen 3D-Welten. Das große Manko dabei: Die Technik erfordert enorm hohe Rechenzeiten. Nun hat NVIDIA auf der GDC 2018 in San Francisco die neue Engine RTX vorgestellt, die beispielsweise mit Microsofts frischer Schnittstelle DirectX Raytracing (DXR) zusammenarbeitet. Allerdings benötigt RTX dicke Hardware, um die Berechnung der Lichtstrahlen in Echtzeit hinzubiegen.

NVIDIA stellt neue Engine RTX für Raytracing vor

3D-Spielegrafik in virtuellen Welten könnte bald schöner werden. Einige Entwickler wie 4A Games und EA sind schon mit an Bord, um die Render-Engine RTX von NVIDIA zu nutzen. Als Spiele-Entwicklungsumgebungen unterstützt die Engine beispielsweise die beiden Schwergewichte Unity und die Unreal Engine. Der skalierbare Renderer RTX bedient verschiedene Schnittstellen. Darunter ist das brandneue DirectX Raytracing, das Microsoft aktuell ebenfalls auf der GDC 2018 vorgestellt hat. Das Studio Remedy Entertainment (Max Payne, Alan Wake) hat bereits mit der Kombination RTX und DXR experimentiert, das Ergebnis seht ihr im Video.

Die Berechnung der Lichtstrahlen im Raum bleibt trotzdem noch aufwendig, aber laut Tony Tamasi von NVIDIA sind die aktuellen GPUs des Herstellers erstmals in der Lage, Raytracing in Echtzeit zu bewältigen. Allerdings klappt das nicht mit herkömmlichen Consumer-Grafikkarten, eine GPU mit Volta-Architektur ist die Mindestvoraussetzung. Die professionelle Grafikkarten besitzen den Angaben von NVIDIA nach eine Hardware-Raytracing-Unterstützung und optimierte Software für die CUDA-Rechenkerne.

Das würde vorerst bedeuten, dass die Raytracing-Engine vorerst hauptsächlich die Entwicklungszeit für vorberechnete 3D-Grafiken verkürzt. Heimanwender müssten theoretisch etliche Euros in Volta-Grafikkarten investieren oder auf die neuen 11xx-GPUs warten. Diese könnte der Hersteller auf der hauseigenen GPU Technology Conference (GTC) vorstellen, die am 26. März 2018 beginnt. Wer auf der Suche nach passender Hardware ist, um schon jetzt mit der Entwicklung zu beginnen: Die NVIDIA Titan V mit DisplayPort schlägt auf Amazon derzeit mit knapp 3700 Euro zu Buche.

(Quelle: Road to VR)

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