Fallout 4 VR

Seit Dienstagnacht ist Fallout 4 VR für die HTC Vive verfügbar – schnell wurde klar, dass es bei der Grafik Probleme mit verwaschenen Texturen geben kann. Nun stellt Bethesda einen Patch bereit, der daneben auch andere Fehler beseitigt. Zudem haben wir uns selbst ins Wasteland aufgemacht und berichten über unsere ersten Eindrücke zu dem Open-World-Spiel.

Fallout 4 VR: Patch für Grafik und mehr

Recht zügig hat Bethesda auf Probleme bei Fallout 4 VR reagiert und stellt einen Patch als Beta-Version bereit. Um ihn zu laden, müssen Anwender mit der rechten Taste auf Fallout 4 VR in der Steam-Bibliothek klicken und die Eigenschaften aufrufen. Anschließend ruft man Betas auf und selektiert das Fallout 4 VR Update 1.0.30.0. Dann OK auswählen und das war es, der Patch sollte nun eingespielt werden. Neben Stabilitätsverbesserungen fixt das Update das Problem, dass die Auflösung in der VR abhängig war von der Auflösung auf dem Desktop. Außerdem setzt der Patch das Supersampling auf 1.4 – Anleitungen dafür, wie man das selbst macht, hatten sich bereits im Netz verbreitet. Zusätzlich beseitigt das Update ein Problem, bei dem Spieler die Rotation der Welt nicht nutzen konnten, während sie Begleiter kommandieren.

Hands-on: Erste Eindrücke im Gameplay-Video

Und wie sieht es jetzt aus? Chris hat sich aufgemacht in die Weiten des Wastelands. Die Grafik kann gefallen, vor allem im Vordergrund. Allerdings verlangt der Titel auch der Grafikkarte einiges ab, in unserem Fall einer NVIDIA GTX 1070. Für die Steuerung benötigt man eine kleine Eingewöhnungsphase. Was Chris allerdings bemängelt ist die mangelhafte Interaktion mit Gegenständen. Man greift sie nicht, sondern muss lediglich einen Button drücken, was in der VR nicht besonders schön ist und die Immersion negativ beeinflusst. Hier merkt man am deutlichsten, dass Fallout 4 VR nicht von Grund auf für die virtuelle Realität entwickelt wurde. Chris wird sich aber weiter durch das Wasteland kämpfen und bald den Test abliefern. Fallout 4 VR steht im Steam Store bereit und kostet 60 Euro.

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