Oculus Go 2

Die F8 Konferenz von Facebook ist zwar keine spezielle Virtual Reality Messe, jedoch nutzt das Unternehmen gerne die Bühne, um neue Entwicklungen seiner Firma Oculus vorzustellen. Auch heute ließ sich Facebook die Chance nicht nehmen und führte eine komplett neue VR-Brille aus dem Hause Oculus ein. Ab sofort ist die autarke Oculus Go erhältlich.

Oculus Go to go

Oculus Go

Mit der Oculus Go zielt Mark Zuckerberg direkt auf den Massenmarkt. Die autarke Brille kostet 219 Euro mit 32 Gigabyte Flash-Speicher und 269 Euro in der 64 GB-Version. Als Bildschirm kommt ein Fast-Switching-LCD mit 2560 x 1440 Pixeln zum Einsatz. Die Linsen hat Oculus neu für die autarke Brille entwickelt, erste Hands-on bescheinigen der VR-Brille ein hervorragendes Bild. Zudem beherrscht die Go einen speziellen 72Hz-Modus, was auch der Bildqualität zu Gute kommt.

Oculus Go Varianten

Abspecken musste Oculus an anderer Stelle, um den aggressive Preis zu erreichen. So werkelt ein schon etwas betagterer Snapdragon 821 im VR-Headset – langsam ist der Prozessor allerdings nicht. Zudem führt Oculus Fixed Foveated Rendering ein, das den Berechnungsaufwand reduziert, indem die Details zu den Rändern hin reduziert werden.

Ansonsten besitzt die Brille eingebaute Lautsprecher, einen SD-Kartenslot sucht man aber vergeblich. Immerhin soll die Brille später OTG-USB-Support erhalten. Ein Raum-Tracking beherrscht die Brille nicht. Auch beim Controller muss man Abstriche machen, er funktioniert ähnlich wie der Controller der Samsung Gear VR.

Die Ähnlichkeiten zur Gear VR zeigen sich auch bei der Software – beide Brillen sind in den meisten Punkten kompatibel, wodurch die Oculus Go von Start weg ein reichhaltiges Software-Angebot vorweisen kann. Der Zuckerberg spricht von über 1000 VR-Apps.

Besucher der F8 Entwicklerkonferenz dürfen sich übrigens freuen – sie erhalten eine Oculus Go, wie ein Bild von Marco Antonio Liu im Vorfeld verriet.

Oculus Go

Neben der Oculus Go hat Facebook nun auch die AR Camera Effects für den Facebook Messenger und Instagram freigeschaltet.

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kay
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Moin… hab mir die GO mal etwas angeschaut, war n spontanes Video … nicht sehr wissenschaftlich 😉 https://youtu.be/NAxhP90G75w

Mat
Gast
Mat

weiß nicht recht, was ich von der Go halten soll.
Preis: gut
Bild: gut
Rechenleistung: mittel bis schlecht
Tracking: nicht so toll
Anwendungen/Spiele:?

Eigentlich fast das Gegenteil von der vive pro.
Aber: bei dem Preis werden viele Neugierige zuschlagen und auch als Geburtstagsgeschenk für Kinder käme es in Frage.
Mobile VR Lösungen werden sich sicherlich am Ende durchsetzen.

Christian
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Da bin ich auch hin und her gerissen. Irgendwie klingt das nach ner Gear in der man ein Handy mit sehr guter Auflösung gesteckt hat. Wäre auch der selbe Content… Aber hoffen wir mal das beste. Kindern würde ich übrigens keine VR Brille aufsetzen. Zumindest nicht zu kleinen Kindern. Hab mal von ner Studie gelesen, da hatten die halt kleinere… Weiterlesen »

Patrick Wienzek
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Ich denke, dass ist auch das Ziel der des Produkts. Es ist halt kein High-End Gaming Gerät. Ich glaube auch, dass es nicht vorrangig zum Spielen sein soll. Ich finde aber, dass das ein guter Weg ist VR bisschen mehr in die Masse zu bringen, etwas mobiles und einfaches. Ohne irgendwelche Relationen zu der Vive o.Ä, zu ziehen. Ich selber… Weiterlesen »

Kosu
Gast
Kosu

Ich hätte mir dieses Ding gekauft wenn:
Positional Tracking zumindest für das Headset vorhanden
SD Kartenslot vorhanden

Aber so, völlig uninteressant.

Michael
Gast
Michael

Dafür ist dann die Santa Cruz gedacht, die Go ist eher fürs Movie schauen und kleinere Spiele.

Christian
Mitglied

Ich bin doch etwas auf die Auflösung gespannt und werde sie mir daher wohl zulegen, denke ich. Das es vermutlich nicht mehr sein wird als eben ne Gear mit gutem Handy, also der Content halt entsprechend ist, schreckt zwar ab. Aber 200 Euro sind tatsächlich ein Preis wo einen das nicht grad als “Risiko” vorkommt und man die halt mal… Weiterlesen »

biobern
Gast
biobern

Wie kann die Brille so billig sein? Die Auflösung entspricht der sehr teuren HTC Vive pro (diese kann allerdings zumindest 90 Hertz) und auch vergleichbare Google Daydream-Setups kosten das Mehrfache.

Patrick Wienzek
Mitglied

Es ist ein ganz anderes Produkt als eine Pro oder die Oculus Rift. Allein die Technik hinter Positional Tracking (durch Sensoren oder Inside-Out Tracking) ist sehr kostenspielig. In der GO wird man eher einen Freund für kleine Spielereien, Filme o,Ä. finden, die nicht in Konkurrenz zu Vive oder Rift steht. Ich glaube, das Produkt wird gut und reeeelativ erschwinglich.