VR∙Nerds

BellyBots mit der HTC Vive

Viel Spaß!

Mit BellyBots findet sich ein neuer Waveshooter auf Steam, welcher direkt aus dem schönen Hamburg kommt. Hinter dem Spiel steckt die Grumpy Company, die mit diesem Spiel ihr Debut auf Steam feiern. Dies bedeutet nicht, dass hier ein Haufen unerfahrene Entwickler am Werk waren und dies merkt man auch, wenn man das Spiel spielt. Aktuell befindet sich das Spiel im Early Access Stadium und daher werden wir unsere Bewertung anpassen, sofern es Sinn macht.

BellyBots – Viel Action, wenige Gegner

In BellyBots schießt ihr euch von Runde zu Runde durch verschiedene Stationen und die Gegner erscheinen vor euch auf Plattformen oder fliegen später auch auf euch zu. In der Regel tauchen die Gegner links, rechts oder vor euch auf und schießen nach wenigen Sekunden auf euch. Ihr habt zwei baugleiche Waffen in der Hand und versucht die Gegner abzuschießen, bevor sie euch treffen. Da die Schüsse der Gegner sehr präzise kommen, gilt es schnell auszuweichen wenn ihr hört oder seht, dass ein Gegner auf euch geschossen hat.

Während die ersten Runden noch sehr gemächlich anfangen, so geht es nach ein paar Runden doch ziemlich zur Sache und wir mussten unser virtuelles Leben häufig durch ein Continue verlängern. Praktisch ist, dass man nicht ständig von vorne anfangen muss und somit das Spiel auch durchspielen kann ohne graue Haare zu bekommen. Dennoch könnt ihr auch in den einzelnen Leveln verzweifeln, denn ihr müsst nur wenige Male getroffen werden bis euer virtueller Charakter in die ewigen Jagdgründe eingeht. Dies gibt dem Spiel aber auch seinen Reiz und der Schwierigkeitsgrad scheint gut durchdacht. Die Gegner erscheinen auch nicht an willkürlichen Punkten, sondern tauchen da auf, wo es die Entwickler wollten. Aktuell ist nach 20 Stationen der Spaß vorbei, doch die Entwickler planen weitere Level zu integrieren.

Auch wenn euch das Spiel unter Druck setzt, so beschränkt sich BellyBots leider auf eine Waffe und auf 3 verschiedene Gegnertypen. Diese könnten etwas mehr Liebe zum Detail vertragen und wir hoffen, dass die Entwickler hier noch einmal Hand anlegen werden.

4 / 5