VR∙Nerds

Bebylon: Wenn Babys sich in VR bis aufs Blut bekämpfen

Quelle: Kite & Lightnings

Viel Spaß!

Bebylon beschreitet wahrlich keine ausgetretene Pfade. Das Entwicklerstudio Kite&Lightning, welches bereits seit 2013 an VR-Erfahrungen arbeitet, will mit Bebylon einen VR-Brawler entwickeln, welcher sich bereits in der Frühphase von der Konkurenz abhebt. Denn während das Konzept eines Prüglers mit Auto- und 3D-Arena noch halbwegs vertraut klingt, versucht Kite&Lightning noch eine Schippe oben drauf zu legen.

In Bebylon altert niemand mehr

Das Setting des Spiels bildet den wohl größten Bruch im Vergleich zu traditionellen Brawlern. In der Welt von Bebylon hat die Menschheit eine Pille entwickelt, die das Altern stoppt und zu Unsterblichkeit führt. Dies führt schließlich dazu, dass auch Kleinkinder körperlich nicht mehr älter werden. Da niemand mehr sterben kann, ändern sich natürlich auch die Werte der Gesellschaft – die normalen Probleme der Welt weichen dem Verlangen nach Berühmtheit und Status. Und das so gesteigerte Ego wird mit Battle Royales gefüttert.

Diese Kämpfe sollen auch das Kern-Gameplay stellen und ihrem großen Vorbild Super Smash Brothers in nichts nachstehen. Auch die für die Bewohner so wichtigen Eigenschaften wie Ego und Follower spielen eine potente Rolle. Während Selfies im Kampf das Ego-Meter hoch treiben und so besondere Attacken erlauben, bringt ein guter Kampfstil das Publikum zum toben und dem Spieler mehr Follower – die Währung, die er für das Aufleveln seiner Spielfigur benötigt. Aber auch die Arenen selbst verändern sich ständig und unterliegen stetigem Wandel, was besonders in VR beeindrucken soll, wie der Kite&Lightning Mitgründer Ikrima Elhassan in einem Interview mit UploadVR erklärt.

Erscheinen soll Bebylon noch 2017.