Athena Gun Controller
Tower Tag auf Steam

Ilium VR arbeitet an einer neuen VR Waffe, welche das Tracking-System von Steam verwenden wird. Mit dem neuen Gun Controller soll das Schießen in VR noch intensiver werden, denn es ist natürlich ein Unterschied, ob man eine Waffe oder einen Controller in der Hand hält. Wie man eine ganz einfache Version bastelt, hatten wir bereits gezeigt.

Athena

Da der neue Gun Controller auf das Tracking-System der HTC Vive aufbaut, wird die Waffe auch nur mit der HTC Vive kompatibel sein. Das Besondere an dem neuen Controller ist, dass kein HTC Vive Controller an der Waffe angebracht wird, sondern dass die Sensoren in der Waffe verbaut werden sollen. Außerdem soll die Waffe diverse Button bieten, damit ihr auch verschiedene Aktionen über den Gun Controller ausführen könnt.

In dem aktuellem Video seht ihr nicht die finale Waffe, sondern ihr seht die Waffe, mit der das Team experimentiert hatte. Die neue Athena Waffe wird Rückstoß bieten, das Magazin kann zum Wechseln herausgezogen werden und die Laufzeit soll bei 14 Stunden mit einer Ladung liegen. Das Unternehmen kann die Tracking-Technologie von Valve verwenden, da das Unternehmen diese vor einiger Zeit für alle Interessenten freigegeben hatte, damit solche Entwicklungen ermöglicht werden. Damit die Waffe auch Einsatzmöglichkeiten findet, werden beispielsweise The Nest und Arizona Sunshine ein Update erhalten, welches die Waffe in den Spielen integriert. Weitere Entwickler werden sicherlich folgen, wenn das Projekt erfolgreich ist.

Aktuell kann die Athena Waffe noch nicht direkt gekauft werden, aber ihr könnt die Indiegogo Kampagne unterstützten. Insgesamt benötigen die Entwickler 100.000 US-Dollar und die Zeit läuft in 6 Tagen ab. Für 260 US-Dollar erhaltet ihr die Waffe und Arizona Sunshine oder The Nest gratis. Die Waffe soll im Dezember 2017 ausgeliefert werden, doch darauf sollte man sich bei solchen Kampagnen nicht verlassen. Leider sieht es aber im Moment nicht aus, als würde das Finanzierungsziel erreicht werden.

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Michael
Michael
4 Jahre her

Das Problem bei diesen starren Lösungen ist ihre Unflexibilität. Die meisten FPS Spiele bieten mehrere sehr verschiedene Waffenarten an: Pistole, Shotgun, Granatwerfer, etc. Das gezeigte Bild würde aber nur eine MP oder ein MG halbwegs realistisch simulieren und diese müssten im Spiel exakt so aussehen, um die Immersion beim Fühlen zu perfektionieren. Für Spiele wie SPT oder A-10 müsste man außerdem gleich zwei dieser Waffen kaufen. Meiner Meinung nach ein viel zu teures Produkt für die extrem beschränkten Einsatzmöglichkeiten und den nicht wirklich großen Immersionsgewinn im Vergleich zu den Standardcontrollern. Das voraussichtliche Scheitern des Finanzierungsziels wundert mich daher nicht wirklich.