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Wer sich intensiv mit Virtual Reality auseinandersetzt, der ist eventuell bereits über die Brille von Vrvana gestolpert. Das junge Unternehmen startete bereits 2014 seine erste Kickstarter-Kampagne für eine VR-Brille namens Totem, welche mit Inside-Out-Tracking und Hand-Tracking ausgestattet war. Heute fast ein alter Hut, aber 2014 durchaus revolutionär. Auch wir konnten 2015 die Brille auf der gamescom begutachten, doch leider blieb die Hardware damals hinter unseren Erwartungen zurück. Zwar war die Technik wahnsinnig spannend, aber der Bildeindruck konnte nicht mit dem DK 2 von Oculus konkurrieren.

Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

Doch die harten Jahre als Start-up haben sich für Vrvana anscheinend gelohnt, denn wie TechChrunch erfahren haben will, soll Apple das junge Unternehmen nun für 30 Millionen US-Dollar aufgekauft haben. Zwar wird der Deal aktuell weder von Apple noch von Vrvana kommentiert, doch die Ambitionen von Apple im Augmented-Reality-Bereich könnten der Auslöser für die Übernahme sein, da die Totem-Brille nie eine komplett reine VR-Brille war. Vrvana hat bereits mit seinem ersten Prototypen ermöglicht, AR-Anwendungen im Raum korrekt zu platzieren. Hierbei verwendete das Unternehmen die Kameras auf der Frontseite der Brille, die quasi als Augen in die echte Welt dienten. Eine solche Bauweise hat zwar den Vorteil, dass die Hologramme extrem realistisch aussehen können, doch auch den Nachteil, dass das Field of View sichtbar begrenzt wird. Zudem müssen extrem hochaufllösende Kameras zum Einsatz kommen und die Bilder ohne spürbare Latenz angezeigt werden, damit die Welt auch sinnvoll in diesem Modus erfahrbar wird.

Wir sind gespannt, wann Apple und Vrvana weitere Details zu dem Deal veröffentlichen werden.

(Quelle: TechCrunch)

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