Air-New-Zealand-HoloLens

Die Fluglinie Air New Zealand experimentiert derzeit in einem neuen Konzept, wie die Verwendung von AR-Headsets den Service für Fluggäste verbessern kann. Dafür verwenden Flugbegleiter die Microsoft HoloLens, um Informationen über Fluggäste direkt auf einem Display zu erhalten.

Besserer Service dank Augmented Reality

In diesem kürzlich veröffentlichten Video stellt das Flugunternehmen ein neues Konzept vor. Durch die HoloLens erhalten die Stewardessen alle relevanten Informationen über ihre Fluggäste auf dem Display. Die Informationen werden durch einen Blick auf den Gast angezeigt. Diese beinhalten Vorlieben für Getränke und Mahlzeiten, Allergien und vieles mehr.

Zusätzlich zeigt das Display sogar die derzeitige Emotion des Gastes an. Innerhalb des Videos ändert sich die Anzeige von ängstlich zu entspannt. Wie dieses Feature genau funktioniert, ist derzeit noch unklar. Laut Air New Zealand erkennt die Software die Gesichtszüge und auditiven Hinweisreize des Gastes und analysiert dieses nach entsprechenden stereotypischen Anzeichen. Das Unternehmen Dimension Data entwickelt die App für das neue Konzept. Hierfür arbeiteten die Entwickler gemeinsam mit den Flugbegleitern von Air New Zealand, um die App zu optimieren und an die Bedürfnisse der Fluggäste anzupassen.

Der Chief Digital Officer des Flugunternehmens Avi Golan äußerte sich wie folgt zu dem neuen Konzept: “Die Software ist ein großartiges Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Partnern und den daraus resultierenden Vorteilen. Des Weiteren sorgt die Erforschung neuer Technologien für eine Verbesserung des Arbeitsumfelds unserer Mitarbeiter. Dadurch entsteht ein persönlicherer Umgang mit unseren Fluggästen”.

Ein weiterer Vorteil des Systems wäre der Verzicht auf jegliche Formen von Papier, wodurch eine geringere Umweltbelastung entsteht. Dennoch wirkt der Gedanke beunruhigend, dass ein Flugbegleiter nur durch einen Blick sämtliche relevante Informationen über einen Gast erhält. Entsprechend sind die Meinungen über das Konzept geteilt und man kann darüber diskutieren, ob die Verwendung von AR-Headsets innerhalb des Servicebereichs zukunftsweisend oder aus Sichtweise des Datenschutzes bedenklich ist.

(Quellen: VRScout | Air New Zealand)

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Drongo
Drongo
3 Jahre her

Echt jetzt?! Die wollen einfach nicht ernst genommen werden, diese Kiwis… NIEMAND wird mit so einem Flugbegleiter reden wollen, wenn der dich mit ner Kamera anschaut, das hat ja selbst Google mit seiner vergleichsweise harmlos wirkenden Brille eingesehen.