Mainboard

Oculus Rift und HTC Vive sind nun im Handel und viele User wissen nicht genau, wie man sich einen Virtual Reality PC baut. Was man grundsätzlich beachten sollte, wenn man sein eigenes System upgraden möchte und VR-tauglich machen möchte, könnt ihr in unserem VR-Guide lesen, in dem wir auf die Systemanforderungen und einzelne Komponenten eingehen. Darin beantworten wir alle gängigen Fragen zu den VR-PC Anforderungen.

Virtual Reality PC Bau: Loslegen

Einen eigenen PC zusammenzustellen ist gar nicht so schwer. Man sucht sich die passenden Computer-Komponenten heraus, packt sie in den richtigen Slots und installiert ein Betriebssystem. Genauer werden wir auf die Thematik hier aber nicht eingehen. Es gibt eine Reihe guter Ratgeber und Videos im Netz, die euch erklären, wie man die einzelne Hardware installiert und in Betrieb nimmt.

Vielmehr wollen wir euch anhand von drei Setup-Beispielen erklären, wie ein VR-ready Gaming PC aussehen könnte. Hier kommt ihr direkt zu PC Setup Beispielen. Wir haben einen VR-Basis-PC, einen Mini-PC und einen zukunftssicheren Virtual Reality Computer gebaut.

Die Grafikkarte

Das Minimum

Für einen Mini-PC

Die zukunftssichere Variante

Die Grafikkarte ist das Herz und die Seele einer guten VR-Maschine und es sein denn ihr habt gerade eine neue Grafikkarte gekauft oft die erste Komponente, die man sich zulegt. Zwei Grafikkarten sind derzeit aber noch der absolute Overkill. Für die Zukunft ist man dann aber gewappnet.

Der Prozessor (CPU)

Das Minimum

Für einen Mini-PC

Die zukunftssichere Variante

Der Prozessor, kurz CPU, ist das Gehirn eures Virtual Reality Rechners. Während die Grafikkarte die anspruchsvollen grafischen Berechnungen vornimmt und damit die Hauptlast trägt, benötigt man dennoch einen Prozessor, der leistungsstark genug ist. Sowohl für die Oculus Rift, als auch für die HTC Vive wird als Einstiegsprozessor Intels Core i5-4590 empfohlen.

Dieser Prozessor ist ein solides Mittelklasse Stück. Achtet aber unbedingt beim Kauf darauf, dass ihr einen leistungsstarken Kühler dazu kauft (wenn keiner dabei ist).

Speicher (RAM)

RAM ist relativ günstig und mehr RAM bedeutet generell, dass man gleichzeitig mehr Sachen am PC machen kann, bevor er in Knie geht. Man sollte für ein VR-Rig mindestens 8GB DDR3 RAM nutzen. Die meisten VR-Entwickler sagen, dass mehr als 8GB derzeit Overkill und damit verschwendetes Geld ist. DDR4 RAM ist dagegen etwas teurer, man benötigt ihn aber bei neueren Mainboards/CPUs.

Das Minimum

Für einen Mini-PC

Die zukunftssichere Variante

Strom – Das Netzteil

Netzteile sind die unbekannten Helden eines jeden guten Gaming Computer. Wer sich ein gutes Netzteil besorgt, wird sich im Laufe der Zeit viele Kopfschmerzen ersparen. Es gibt sie in den verschiedensten Wattleistungsbereichen. Das Netzteil sollte genügend Power haben um die einzelnen Komponenten auch unter Volllast üppig zu versorgen. Neben der Wattzahl sind auch die Geräuschentwicklung und Wärmeableitung wichtige Faktoren.

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Für einen Mini-PC

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Der Rest – Mainboard, Festplatte, OS und Case

Einige Schlüsselkomponenten fehlen hier in der Übersicht in der Tabelle unten haben wir aber PC Beispiele komplett aufgelistet. Die übrigen Komponenten sind nicht wirklich spezifisch für Virtual Reality notwendig, weswegen wir sie nicht extra aufgeführt haben. Man benötigt ein Motherboard (Mainboard), das mit Prozessor und RAM kompatibel ist und die Upgrademöglichkeiten berücksichtig. Das Gigabyte G1 Gaming GA-Z170X Gaming 7 Mainboard hat Raum für drei Grafikkarten, unterstützt DDR4 RAM und hat einen Thunderbold 3 Anschluss, über den man zusätzlich noch eine externe Grafikkarte nutzen kann (wenn man denn völlig verrückt ist).

MSI VR Booster
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Natürlich benötigt man noch eine Festplatte, auf der man die Spiele und das Betriebssystem installiert. Hier empfehlen wir, wie eine Solid State Disk (SSD), mit der sich das gesamte System deutlich schneller anfühlt. Traditionelle magnetische Festplatten sind gut dafür geeignet große Datenmengen zu speichern.

Schließlich benötigt man noch ein Gehäuse. Dies ist natürlich hauptsächlich Geschmacksfrage, sollte aber auch unter den Gesichtspunkten der Geräuschentwicklung und Wärmeentwicklung ausgewählt werden.

Unser VR PC Kaufhilfe (Stand September 2016)

Wenn ihr auf den Namen der Komponente klickt, gelangt ihr zum Preisvergleich, der Preis bringt euch direkt zum günstigsten Shop. Dies sind nur unsere Beispielkonfigurationen. Natürlich kann man einzelnen Komponenten auch anders wählen.

 Basis VR-PCMini-VR-PCZukunftssicher
ProzessorCore i5-4590

Core i5 4690K
Core i7-6700K
GrafikkarteAMD Radeon RX 480
Gigabyte Mini GTX 970
Eine oder zwei GeForce GTX 1080
RAMG.Skill Ripjaws X Series 8GB
Cruicial Ballistix Sport 16GB DDR3
16GB DDR4
CPU-Kühlerbei Prozessor dabeiCorsair H60
Corsair H90
NetzteilCorsair CXM 550W
Silverstone ST45SF-G
Seasonic Platinum-1200
MotherboardASRock H97 Pro4
Gigabyte GA-H97N-WIFI
Gigabyte G1 Gaming GA-Z170X Gaming 7
Festplatte ISamsung 850 EVO 250GB
Samsung 850 EVO 250GB
Samsung 850 EVO 500GB
Festplatte II (optional)-/-WD Black 2TB
WD Black 2TB
CaseNZXT S340
Silverstone Fortress Mini
Corsair 760T
BetriebssystemWindows 10 Home 64bit 
Windows 10 Home 64bit 
Windows 10 Home 64bit 
Preis gesamt ca.ca. 900 Euroca. 1.300 Euroca. 1.900 Euro

 

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Fidel
Gast
Fidel
Bei den Grafikkarten würde ich eindeutig andere empfehlen! Preis/Leistung sweetspot liegt wohl gerade bei einer gebauchten 980ti oder 1060/1070. Die AMD Karten sind momentan noch nicht zu empfehlen da die Entwickler/Treiber Unterstützung noch nicht so funktioniert. Für 260/280€ eine 1060 ist wohl die Sinnvollste Investition wenn man auf early access Titel verzichtet. Die Leistung in VR liegt bei dieser über… Read more »
Fidel
Gast
Fidel
Tricky
Gast
Tricky

Das ist das schöne an PSVR… über all das muss man sich keine Rübe machen.

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