StarBlood Arena Logo

Nach den ersten Trailern zu StarBlood Arena war klar, dass hier ein Spiel in der Entwicklung ist, welches durchaus das Potential für einen echten Hit haben könnte. Nun ist das Spiel für die PlayStation VR Brille erhältlich und wir sagen euch, ob sich der Kauf lohnt.

StarBlood Arena für PSVR im Test

In StarBlood Arena geht es um Kämpfe mit kleinen Raumschiffen in kleinen Arealen bzw. Höhlen. Das Spiel bietet keine echte Story und legt seinen Fokus auf das kompetitive Spielen und deshalb bietet auch der Einzelspieler-Modus keine Kampagnen, sondern nur eine Sammlung an Wettkämpfen gegen die KI und die Möglichkeit, alle Multiplayer-Modi auch mit Bots spielen zu können. Die Bots stellen sich auch auf einer geringen Schwierigkeitsstufe bereits nicht ungeschickt an und somit werden bereits die ersten Runden zu einer großen Herausforderung.

Insgesamt bietet das Spiel im Kern vier unterschiedliche Modi. Es gibt Deathmatch, Team Deathmatch, Fußball und einen Modi der euch kooperativ gegen Aliens antreten lässt. Deathmatch und Team Deathmatch sind eindeutig die Highlights des Spiels.

Keine Zeit zum Chillen

Wer gemächliche Gefechte bevorzugt und seine Gegner gerne mit einer ausgeklügelten Strategie auf die Probe stellt, der ist bei StarBlood Arena falsch. Das Spiel verlangt gute Flugkünste in der Schwerelosigkeit, Zielgenauigkeit und schnelle Reaktionen. Falls ihr über diese Attribute nicht verfügt, dann habt ihr keine Chance gegen die Bots. Generell gefällt uns dieses Konzept, doch irgendwie werden wir das Gefühl nicht los, als schwimmen wir mit U-Booten durch die Welt. Die Raumschiffe bremsen ohne Beschleunigung sehr schnell ab und auch die Höhlen geben uns kein Weltraum-Feeling. Den Spielspaß beeinflusst diese Tatsache aber nicht, doch wir wünschten uns manchmal, dass die Höhlen mit Wasser gefüllt wären.

Zeit für Verwirrung

Starblood Arena (2)

Da ihr euch in der Schwerelosigkeit befindet, könnt ihr euch mit eurem Raumschiff auch frei in alle Richtungen bewegen. Dies kann bei ungeübten Piloten schnell dazu führen, dass ihnen etwas flau im Magen wird. Dennoch ist man letztendlich seines eigenen Glückes Schmied. Ihr bekommt außerdem auch recht schnell ein Gefühl dafür, welche Manöver eventuell nur im Notfall eingesetzt werden sollten.

Doch Verwirrung stiftet nicht nur die Schwerelosigkeit, sondern auch die Steuerung. Ihr besitzt vier verschiedene Waffen oder Schilde, die jeweils mit einem eigenen Button aktiviert werden. Wenn die Waffen aktiv sind, dann könnt ihr so lange feuern, bis die Energie der Waffe verbraucht ist. Alle Waffen laden sich automatisch wieder auf und deshalb habt ihr auch eigentlich immer eine Waffe, die genügend Energie hat, damit man sich wehren kann. Eine besonders starke Waffe ist auch stets zum Start deaktiviert und wird durch Treffer und Schäden aufgeladen. Bis man jedoch verinnerlicht hat, welche Anzeige zu welcher Waffe und welche Waffe zu welchem Button gehört, können durchaus zahlreiche Runden vergehen.

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