Microsoft entlässt 60 Mitarbeiter

Microsoft hat bekannt gegeben, dass ihr HoloLens Agency Readiness Partner Programm den Sprung über den großen Teich schafft. Damit können ausgewählte Agenturen kostenlos Apps für das Augmented-Reality-System entwickeln. Denn noch wissen zu wenige Menschen, was die HoloLens eigentlich leisten kann.

Nur wenige wissen, was die HoloLens kann

Wer bereits einmal eine HoloLens ausprobiert hat, weiß, was für beeindruckende Dinge die Augmented-Reality-Brille des Software- und Hardware-Giganten aus Redmond leisten kann. Und davon würden sicherlich auch zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen profitieren – wenn sie Kenntnis von der Leistungsfähigkeit hätten. Hier liegt allerdings das Problem: Zu wenige haben Zugang zu Microsofts AR-Brille. Aber das dürfte niemanden überraschen. Denn bis jetzt konnte die HoloLens erst von einzelnen Personen getestet werden: Microsoft verkauft seit Oktober 2016 die HoloLens in einer Developer-Version für einen Preis von 3.299 Euro in Europa.

Zühlke aus Deutschland mit dabei

Unternehmen, die sich registrieren und über die notwendige Expertise verfügen, bekommen jedoch Zugang zu Microsofts Development Kit (SDK) und können kostenlos Apps entwickeln. Sechs Agenturen aus Europa wird jetzt die Ehre zuteil, ein intensives Training direkt vom HoloLens-Team zu bekommen. Dazu gehören: Black Marble, Rewind, Fundamental VR (Großbritannien), Holoforge und Immersion (Frankreich) sowie Zühlke aus Deutschland. Mit den bereits bestehenden zehn Stück aus den USA und Kanada steigt die Anzahl an HoloLens Agency Readiness Partner somit auf 16 Stück.

Die HoloLens ist eine eigenständige Augmented-Reality-Brille und funktioniert ohne Smartphone oder Computer. Als Nutzer schaut man durch transparente Bildschirme, die hochauflösende Projektionen darstellen. Diese werden im Vergleich zur Oculus Rift oder der Samsung GearVR nicht durch Pixel oder Raster sondern durch projizierte Lichtpunkte angezeigt.

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