Apple holt sich Virtual Reality Experten

Da b(r)aut sich etwas zusammen in Cupertino: Apple bastelt fleißig an seinem neuen iPhone 8. Jetzt wird vermutet, dass dieses möglicherweise für die Darstellung von Augmented Reality einen überragenden Grafikchip bekommen soll.

Grafikchip gehört zur PowerVR Furian-Reihe

Bis jetzt ist wenig bekannt über Apples neues Produktflaggschiff, das iPhone 8. Aber kein Wunder, Apple macht Geheimniskrämerei gerne zur Firmenpolitik. Wir wissen nur, dass Apple ebenso gerne verlauten lässt, dass das neue Smartphone eine innovative Technik erhalten soll und das Augmented Reality die Zukunft sei. Und das spekuliert wird, dass über 1000 Personen an den Augmented-Reality-Funktionen in Israel arbeiten sollen. Jüngst hat Apples Partner-Unternehmen Imagination Technologies allerdings einen neuen Grafikchip vorgestellt, der sehr gut in die Augmented-Reality Pläne des kalifornischen Unternehmens passen könnte. Der neue Grafikchip von Imagination Technologies gehört zur PowerVR Furian-Reihe. Der Chip, der genauso groß ist wie sein Vorgänger – aber eine wesentlich höhere Dichte aufweist – könnte somit im iPhone 7-Nachfolger serienmäßig eingebaut werden. Denn der Grafikchip kann hohe grafische Rechenaufwände schaffen und ermöglicht somit auch bei anspruchsvollen Spielen eine flüssigere Darstellung. Perfekt also für die sehr hohen Rechenleistungen, die AR benötigt.

Kommt Apple-AR bereits im Frühjahr?

Apple Chef Tim Cook hat sich schon früh auf Augmented Reality als Apples nächstes Innovation eingestellt. Dazu passt, dass Apple – betrachtet nach Marktwert, dass größte Unternehmen der Welt – bereits einige Firmen mit passenden Technologien aufgekauft hat. So ging Metaio aus München 2015 an den Konzern sowie RealFace und PrimeSense, die beide aus Tel Aviv stammen. Alle drei Unternehmen haben sich auf Augmented Reality spezialisiert. Neben den AR-Funktionen soll das iPhone 8 deshalb auch über einen 3D-Sensor verfügen: Die Technik des israelischen Unternehmens PrimeSense soll die Kombination aus Sensor und Frontkamera ermöglichen, sodass man sich als Benutzer mit seinem Gesicht als Alternative zum Fingerabdruck anmelden kann. Mit den 3D-Sensoren wäre es auch möglich, das „Avatar“-System umzusetzen: Das Gesicht eines Benutzers würde dreidimensional gescannt werden. Daraufhin wird ein virtueller „Avatar“ geschaffen, der dann in einem FaceTime-Gespräch so erscheinen würde, als befände er sich gerade im Zimmer des Gesprächspartners.

Gerüchte besagen, dass Apple seine neue AR-Brille bereits nach dem Einzug in den neuen Firmensitz im kalifornischen Cupertino vorstellen könne. Der Apple Campus 2 soll noch in diesem Frühjahr fertiggestellt werden.

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